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	<title>Kommentare zu: Swissmedic braucht es nicht!</title>
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	<link>http://www.ordnungspolitik.ch/2006/01/16/swissmedic-braucht-es-nicht/</link>
	<description>Aktuelle Diskussionsbeiträge aus ordnungspolitischer Sicht.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 30 Jan 2012 09:06:37 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: KanNitVerstan</title>
		<link>http://www.ordnungspolitik.ch/2006/01/16/swissmedic-braucht-es-nicht/comment-page-1/#comment-91</link>
		<dc:creator>KanNitVerstan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2006 08:05:51 +0000</pubDate>
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		<description>Da Pantalone an einem Medikamentenversandhandel-Projekt arbeitet, hat mir folgende Antwort zukommen lassen: Er meint, es komme darauf an, ob man aus Produzenten- oder Konsumentensicht argumentiert. Für erstere sind gegenseitige Zugeständnisse wichtig, da es um den Marktzugang für die eigenen Produkte geht. Hingegen ist aus Sicht der Konsumenten eine unilaterale Marktöffnung jederzeit erwünscht, da für sie dann die Auswahlmöglichkeiten zunehmen. Demzufolge verlaufen die Fronten weniger nach dem Schema Gewerkschaften vs. Arbeitgeber, da beide die gleichen Interessen haben, sondern eher nach dem Schema Konsumenten vs. Produzenten oder binnenorientierte vs. exportorientierte Unternehmen.

Ein Bilderbuchbeispiel ist der zivile Luftverkehr: die Forderung des Gegenrechts bezüglich der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Freiheiten_der_Luft&quot;&gt;Verkehrsfreiheiten&lt;/a&gt; lag in erster Linie im Interesse der schweizerischen Fluggesellschaft, währenddessen die Passagiere sich auf eine baldmögliche grössere Auswahl von Fluggesellschaften nur freuen können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da Pantalone an einem Medikamentenversandhandel-Projekt arbeitet, hat mir folgende Antwort zukommen lassen: Er meint, es komme darauf an, ob man aus Produzenten- oder Konsumentensicht argumentiert. Für erstere sind gegenseitige Zugeständnisse wichtig, da es um den Marktzugang für die eigenen Produkte geht. Hingegen ist aus Sicht der Konsumenten eine unilaterale Marktöffnung jederzeit erwünscht, da für sie dann die Auswahlmöglichkeiten zunehmen. Demzufolge verlaufen die Fronten weniger nach dem Schema Gewerkschaften vs. Arbeitgeber, da beide die gleichen Interessen haben, sondern eher nach dem Schema Konsumenten vs. Produzenten oder binnenorientierte vs. exportorientierte Unternehmen.</p>
<p>Ein Bilderbuchbeispiel ist der zivile Luftverkehr: die Forderung des Gegenrechts bezüglich der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freiheiten_der_Luft">Verkehrsfreiheiten</a> lag in erster Linie im Interesse der schweizerischen Fluggesellschaft, währenddessen die Passagiere sich auf eine baldmögliche grössere Auswahl von Fluggesellschaften nur freuen können.</p>
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	<item>
		<title>Von: sisyphos</title>
		<link>http://www.ordnungspolitik.ch/2006/01/16/swissmedic-braucht-es-nicht/comment-page-1/#comment-90</link>
		<dc:creator>sisyphos</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2006 16:27:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ordnungspolitik.ch/?p=70#comment-90</guid>
		<description>Es gibt natürlich nichts, was an sich gegen eine ein Übernahme des Cassis-de-Dijon-Prinzips in der Schweiz gegenüber der EU spricht (ausser den Gewerkschaften natürlich, die werden wohl was dagegen haben...). Ich habe nur meine Bedenken, wenn dies jetz einseitig passiert. Sinnvoller wäre es, mit der EU in diese Richtiung zu verhandeln. Denn dies wäre vielleicht auch die Gelegenheit unseren Exporteuren vereinfachten Zugang in die EU zu verschaffen. Wenn die Schweiz dies einseitig einführt, welchen Grund hat die EU noch, in der Schweiz zugelassenen Importeuren den Markt zu öffnen? Sie hat ja dann schon was sie braucht. Was meinst Du, Pantalone?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt natürlich nichts, was an sich gegen eine ein Übernahme des Cassis-de-Dijon-Prinzips in der Schweiz gegenüber der EU spricht (ausser den Gewerkschaften natürlich, die werden wohl was dagegen haben&#8230;). Ich habe nur meine Bedenken, wenn dies jetz einseitig passiert. Sinnvoller wäre es, mit der EU in diese Richtiung zu verhandeln. Denn dies wäre vielleicht auch die Gelegenheit unseren Exporteuren vereinfachten Zugang in die EU zu verschaffen. Wenn die Schweiz dies einseitig einführt, welchen Grund hat die EU noch, in der Schweiz zugelassenen Importeuren den Markt zu öffnen? Sie hat ja dann schon was sie braucht. Was meinst Du, Pantalone?</p>
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