Wenn jemand mit zuviel Pfeffer Politik betreibt, führt das zu gesalzenen Staatsrechnungen, und wer zu viel Salz streut, den wünscht man ins Pfefferland – Salz und Pfeffer gehören nicht nur auf den Restauranttischen zusammen. Und weil wir in der Schweiz das Salzmonopol kennen, wäre es an der Zeit, nun endlich auch ein Pfeffermonopol zu fordern. Da gäbe es gute Gründe: Qualitätskontrolle, Versorgungssicherheit, Preisstabilität könnten besser gewährleistet sein,

  • staatliche Inspekteure würden die für die besonderen schweizerischen Verhältnisse von ihnen definierte hohe Qualität im zentralen Lager regelmässig prüfen,
  • dank regionalen Silos mit automatischen Meldesystemen könnte regional unterschiedliches Nachfrageverhalten bei der Nachlieferung auf ideale Weise berücksichtigt werden und
  • der Preis des Pfeffers wäre garantiert auf hohem Niveau stabil – das dauernde Umrechnen wegen schwankener Preise, vor allem wenn sie sinken, entfällt.
  • Eine rundum gelungene Sache also.

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    2 thoughts on “Wann kommt endlich das Pfeffermonopol?

    1. Vergiss nicht dass mit diesem neuen Aspekt des “Särvis püblik” auch Arbeitsplätze geschaffen würden und mit der Austellung der Silos solidarisch die Randregionen berücksichtigt werden könnten. Man müsste nur noch den Punkt des Rentenalters diskutieren. Wie wärs mit 57?

    2. Es gäbe tatsächlich noch mehr Gründe – und sehr viel mehr mögliche zu monopolisierende Produkte. geradezu haarsträubende Gründe für das Salzmonopol findet man – wen wundert’s – auf der Webseite der Rheinsalinen: hier der Link.

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