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	<title>Kommentare zu: Podcast: Mises über Antiliberalismus (2)</title>
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	<description>Aktuelle Diskussionsbeiträge aus ordnungspolitischer Sicht.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 17 Aug 2010 09:26:27 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Steve</title>
		<link>http://www.ordnungspolitik.ch/2006/05/08/podcast-mises-uber-antiliberalismus-2/comment-page-1/#comment-658</link>
		<dc:creator>Steve</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 May 2006 14:40:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ordnungspolitik.ch/?p=113#comment-658</guid>
		<description>Hallo sisyphos,

ich stimme deiner Analyse zu: Der Diskurs lässt sich auf grundlegende politische Ansichten zurückführen. Deine Charakterisierung des liberalen Lagers ist also, wenn ich paraphrasieren darf, die Forderung eines möglichst kleinen Staates mit rein ordnungserhaltender Funktion.

Ich stimme nicht überein mit der Analyse, dass die positiven Freiheiten unbedingt ins sozialistische Lager gehören: In dieser Aussage sind mehrere unabhängige politische Dimensionen vermischt, was von der liberalen Warte aus nicht schwer ist, denn im Liberalismus sind beide Dimensionen verwoben:

&lt;b&gt;Das eine&lt;/b&gt; wäre die Frage des &lt;em&gt;Wirtschaftssystems&lt;/em&gt;: Der Sozialist glaubt, dass die Wirtschaft am Besten arbeitet, wenn die Produktionsfaktoren in Gemeinschaftshand liegen; der Kapitalist glaubt, dass die Wirtschaft am Besten arbeitet, wenn die Produktionsfaktoren in Einzelhand liegen. Weitere Kriterien sind Plan- und Marktwirtschaft.

&lt;b&gt;Das andere&lt;/b&gt; ist die Frage, welchen &lt;em&gt;Umfang&lt;/em&gt; die Wirtschaft, die nach diesem System arbeitet, haben soll. Die eine Position ist hier die des Wirtschaftsssingularisten: Der &lt;em&gt;Bereich&lt;/em&gt; der Wirtschaft soll möglichst weit gefasst sein, also auch Bildung, Kultur, Wissenschaft und Politik umfassen. (Das war in der DDR so: Die Bildung war den Wirtschaftsplanern unterworfen. Das wird in der BRD gerade eingerichtet: Die Bildung wird den Wirtschaftsführern in &quot;Hochschulräten&quot; unterworfen.) Die andere Position ist die des Pluralisten: Der Bereich der Wirtschaft soll begrenzt werden oder bleiben und Bildung, Kultur, Wissenschaft und Politik davon unabhängig.

Meine Position ist pluralistisch, nicht sozialistisch: Ich stehe mit den Sozialisten zusammen, weil momentan die marktwirtschaftlich-singularistische (&quot;liberal&quot; getaufte) Position eine gewaltige Übermacht hat. Aber glaube mir, sobald die Sozialisten an der Macht sind, werde ich sie ebenso bitter bekämpfen wie die &quot;Liberalen&quot;, weil jede singularistische Position die Keimzelle einer Diktatur ist.

Schönen Gruß, Steve</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo sisyphos,</p>
<p>ich stimme deiner Analyse zu: Der Diskurs lässt sich auf grundlegende politische Ansichten zurückführen. Deine Charakterisierung des liberalen Lagers ist also, wenn ich paraphrasieren darf, die Forderung eines möglichst kleinen Staates mit rein ordnungserhaltender Funktion.</p>
<p>Ich stimme nicht überein mit der Analyse, dass die positiven Freiheiten unbedingt ins sozialistische Lager gehören: In dieser Aussage sind mehrere unabhängige politische Dimensionen vermischt, was von der liberalen Warte aus nicht schwer ist, denn im Liberalismus sind beide Dimensionen verwoben:</p>
<p><b>Das eine</b> wäre die Frage des <em>Wirtschaftssystems</em>: Der Sozialist glaubt, dass die Wirtschaft am Besten arbeitet, wenn die Produktionsfaktoren in Gemeinschaftshand liegen; der Kapitalist glaubt, dass die Wirtschaft am Besten arbeitet, wenn die Produktionsfaktoren in Einzelhand liegen. Weitere Kriterien sind Plan- und Marktwirtschaft.</p>
<p><b>Das andere</b> ist die Frage, welchen <em>Umfang</em> die Wirtschaft, die nach diesem System arbeitet, haben soll. Die eine Position ist hier die des Wirtschaftsssingularisten: Der <em>Bereich</em> der Wirtschaft soll möglichst weit gefasst sein, also auch Bildung, Kultur, Wissenschaft und Politik umfassen. (Das war in der DDR so: Die Bildung war den Wirtschaftsplanern unterworfen. Das wird in der BRD gerade eingerichtet: Die Bildung wird den Wirtschaftsführern in &#8220;Hochschulräten&#8221; unterworfen.) Die andere Position ist die des Pluralisten: Der Bereich der Wirtschaft soll begrenzt werden oder bleiben und Bildung, Kultur, Wissenschaft und Politik davon unabhängig.</p>
<p>Meine Position ist pluralistisch, nicht sozialistisch: Ich stehe mit den Sozialisten zusammen, weil momentan die marktwirtschaftlich-singularistische (&#8220;liberal&#8221; getaufte) Position eine gewaltige Übermacht hat. Aber glaube mir, sobald die Sozialisten an der Macht sind, werde ich sie ebenso bitter bekämpfen wie die &#8220;Liberalen&#8221;, weil jede singularistische Position die Keimzelle einer Diktatur ist.</p>
<p>Schönen Gruß, Steve</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: sisyphos</title>
		<link>http://www.ordnungspolitik.ch/2006/05/08/podcast-mises-uber-antiliberalismus-2/comment-page-1/#comment-580</link>
		<dc:creator>sisyphos</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 May 2006 21:18:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ordnungspolitik.ch/?p=113#comment-580</guid>
		<description>Ich glaube hier zeichnet sich einer der Hauptunterschiede in der Auffassung von Grundrechten zwischen (eher) sozialistischem und (eher) liberalem Lager ab. Während die liberale Haltung Grundrechte als &quot;negative&quot; Abwehrrechte gegen den Staat versteht (klassisch: Eigentumsschutz, Meinungsäusserungsfreiheit, etc.), füllt sie der Sozialist eher mit positivem Gehalt, das heisst, er verlangt dem Staat ein Handeln in Hinblick auf die private Ausübung dieses Rechts ab. Insofern ist Deine Haltung durchaus nachvollziehbar, Steve. Ich verstehe obige Unterscheidung übrigens keineswegs als eine absolute oder als messerscharfe. Die Unterschiede sind oftmals gradueller Natur. 

Aus diesen gründen ist beispielsweise das (juristisch in der Schweiz nicht anerkannte) Recht auf Arbeit ein sozialistisches Anliegen, da der Staat dann dafür sorgen muss, dass jeder einen Arbeitsplatz hat. Für einen Liberalen wie mich ist dies jedoch der Beginn einer Planwirtschaft, den ich nicht gutheissen kann. Handkehrum erwarte ich vom Staat, dass er dafür sorgt, dass ich über mein (erarbeitetes) Eigentum verfügen kann, wie mir beliebt. Er muss mir aber kein (neues) Eigentum an Dingen verschaffen. Das ist dann schon mein Job.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube hier zeichnet sich einer der Hauptunterschiede in der Auffassung von Grundrechten zwischen (eher) sozialistischem und (eher) liberalem Lager ab. Während die liberale Haltung Grundrechte als &#8220;negative&#8221; Abwehrrechte gegen den Staat versteht (klassisch: Eigentumsschutz, Meinungsäusserungsfreiheit, etc.), füllt sie der Sozialist eher mit positivem Gehalt, das heisst, er verlangt dem Staat ein Handeln in Hinblick auf die private Ausübung dieses Rechts ab. Insofern ist Deine Haltung durchaus nachvollziehbar, Steve. Ich verstehe obige Unterscheidung übrigens keineswegs als eine absolute oder als messerscharfe. Die Unterschiede sind oftmals gradueller Natur. </p>
<p>Aus diesen gründen ist beispielsweise das (juristisch in der Schweiz nicht anerkannte) Recht auf Arbeit ein sozialistisches Anliegen, da der Staat dann dafür sorgen muss, dass jeder einen Arbeitsplatz hat. Für einen Liberalen wie mich ist dies jedoch der Beginn einer Planwirtschaft, den ich nicht gutheissen kann. Handkehrum erwarte ich vom Staat, dass er dafür sorgt, dass ich über mein (erarbeitetes) Eigentum verfügen kann, wie mir beliebt. Er muss mir aber kein (neues) Eigentum an Dingen verschaffen. Das ist dann schon mein Job.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Steve</title>
		<link>http://www.ordnungspolitik.ch/2006/05/08/podcast-mises-uber-antiliberalismus-2/comment-page-1/#comment-578</link>
		<dc:creator>Steve</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 May 2006 20:03:53 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;i&gt;Kunstfreiheit meint aber, dass man das künstlerisch schöpfen darf, was man will, ohne dass einem eine Gestapo oder eine Tscheka dies verbietet. [...] [Kunst] auf ihre eigenen Kosten.&lt;/i&gt;

Erstmal meinen Dank, sisyphos, dass du die Diskussion so geradlinig und kanonisch zu ihrem Kern bringst.

Kunstfreiheit ist eben nicht zwangsläufig nur die Abwesenheit der Gestapo (und hier laufen Wissenschaft und Kunst auf gleichem Kurs, deshalb schere ich beide über einen Kamm):
Freiheit besteht immer aus zwei Komponenten, negativer und positiver. Keiner hindert dich dran und darüber hinaus hast du die Möglichkeit dazu. Die Möglichkeit zu freier Ausübung von Kunst und Wissenschaft wird durch die Überschüsse der Wirtschaft geschaffen, und das über den Umweg der Steuergelder.

Bevor wieder Zeter und Mordio geschrien wird: Hier schmarotzt keiner auf keines Kosten herum. Sowohl Kunst und Wissenschaft haben positive Effekte; diese sind nur (a) langfristiger als Kapital gucken kann und (b) nicht quantifizierbar und deshalb einfach nicht sinnvoll der Wirtschaftssphäre zu unterwerfen. Wer dies trotzdem tut, kommt auf so vollkommen lächerliche Konstruktionen wie das &quot;Urheber&quot;recht, das bewirkt, dass die gottverdammte _Buddenbrooks_ immer noch nicht elektronisch verfügbar ist, obwohl Thomas Mann bald 51 Jahre tot sein wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>Kunstfreiheit meint aber, dass man das künstlerisch schöpfen darf, was man will, ohne dass einem eine Gestapo oder eine Tscheka dies verbietet. [...] [Kunst] auf ihre eigenen Kosten.</i></p>
<p>Erstmal meinen Dank, sisyphos, dass du die Diskussion so geradlinig und kanonisch zu ihrem Kern bringst.</p>
<p>Kunstfreiheit ist eben nicht zwangsläufig nur die Abwesenheit der Gestapo (und hier laufen Wissenschaft und Kunst auf gleichem Kurs, deshalb schere ich beide über einen Kamm):<br />
Freiheit besteht immer aus zwei Komponenten, negativer und positiver. Keiner hindert dich dran und darüber hinaus hast du die Möglichkeit dazu. Die Möglichkeit zu freier Ausübung von Kunst und Wissenschaft wird durch die Überschüsse der Wirtschaft geschaffen, und das über den Umweg der Steuergelder.</p>
<p>Bevor wieder Zeter und Mordio geschrien wird: Hier schmarotzt keiner auf keines Kosten herum. Sowohl Kunst und Wissenschaft haben positive Effekte; diese sind nur (a) langfristiger als Kapital gucken kann und (b) nicht quantifizierbar und deshalb einfach nicht sinnvoll der Wirtschaftssphäre zu unterwerfen. Wer dies trotzdem tut, kommt auf so vollkommen lächerliche Konstruktionen wie das &#8220;Urheber&#8221;recht, das bewirkt, dass die gottverdammte _Buddenbrooks_ immer noch nicht elektronisch verfügbar ist, obwohl Thomas Mann bald 51 Jahre tot sein wird.</p>
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	<item>
		<title>Von: sisyphos</title>
		<link>http://www.ordnungspolitik.ch/2006/05/08/podcast-mises-uber-antiliberalismus-2/comment-page-1/#comment-573</link>
		<dc:creator>sisyphos</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 May 2006 19:12:25 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;i&gt;Ich kenne viele Menschen, die sich als wirtschaftsliberal sehen und mir die Freiheit zu Forschung und Lehre absprechen, wenn dabei keine wirtschaftlich nutzbare Erkenntnis rauskommt, sondern nur die große vereinigte Theorie.&lt;/i&gt;

Steve, das mit der Freiheit der Forschung müsste man dringend dahingehend präzisieren, woher die Forschungsgelder kommen. Jeder soll forschen dürfen was er will, das ist selbstverständlich. Es ist aber eine andere Frage ob er dafür Steuergelder kriegen soll. Es ist wie mit der &quot;Kunstfreiheit&quot;. Allzu viele (sorry: linke) Künstler uind Politiker schliessen aus ihr auf einen Anspruch auf staatliche Subventionierung. Kunstfreiheit meint aber, dass man das künstlerisch schöpfen darf, was man will, ohne dass einem eine Gestapo oder eine Tscheka dies verbietet. Die Finanzierung hat damit nichts zu tun. Ich bin sehr wohl für die Freiheit der Kunst; aber auf ihre eigenen Kosten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>Ich kenne viele Menschen, die sich als wirtschaftsliberal sehen und mir die Freiheit zu Forschung und Lehre absprechen, wenn dabei keine wirtschaftlich nutzbare Erkenntnis rauskommt, sondern nur die große vereinigte Theorie.</i></p>
<p>Steve, das mit der Freiheit der Forschung müsste man dringend dahingehend präzisieren, woher die Forschungsgelder kommen. Jeder soll forschen dürfen was er will, das ist selbstverständlich. Es ist aber eine andere Frage ob er dafür Steuergelder kriegen soll. Es ist wie mit der &#8220;Kunstfreiheit&#8221;. Allzu viele (sorry: linke) Künstler uind Politiker schliessen aus ihr auf einen Anspruch auf staatliche Subventionierung. Kunstfreiheit meint aber, dass man das künstlerisch schöpfen darf, was man will, ohne dass einem eine Gestapo oder eine Tscheka dies verbietet. Die Finanzierung hat damit nichts zu tun. Ich bin sehr wohl für die Freiheit der Kunst; aber auf ihre eigenen Kosten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Sepp</title>
		<link>http://www.ordnungspolitik.ch/2006/05/08/podcast-mises-uber-antiliberalismus-2/comment-page-1/#comment-434</link>
		<dc:creator>Sepp</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 May 2006 04:46:52 +0000</pubDate>
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		<description>Du scheinst nicht willens, Argumente aufzunehmen. Schade. Dann muss Kommunikation scheitern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du scheinst nicht willens, Argumente aufzunehmen. Schade. Dann muss Kommunikation scheitern.</p>
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	<item>
		<title>Von: Steve</title>
		<link>http://www.ordnungspolitik.ch/2006/05/08/podcast-mises-uber-antiliberalismus-2/comment-page-1/#comment-232</link>
		<dc:creator>Steve</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 May 2006 13:41:47 +0000</pubDate>
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		<description>Das nennt man Threading, Sepp. Wer das nach 30 Jahren Internet immer noch nicht verstanden hat, der lebt hinter einem unheimlich hohen geistigen Berg.

Ich schliesse aus der Frage, dass du nichts sinnvolles mehr sagen kannst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das nennt man Threading, Sepp. Wer das nach 30 Jahren Internet immer noch nicht verstanden hat, der lebt hinter einem unheimlich hohen geistigen Berg.</p>
<p>Ich schliesse aus der Frage, dass du nichts sinnvolles mehr sagen kannst.</p>
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	<item>
		<title>Von: Sepp</title>
		<link>http://www.ordnungspolitik.ch/2006/05/08/podcast-mises-uber-antiliberalismus-2/comment-page-1/#comment-230</link>
		<dc:creator>Sepp</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 May 2006 05:34:32 +0000</pubDate>
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		<description>Sind das hier die &quot;Selbstgespräche eines noch nicht ganz real Existierenden&quot;?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sind das hier die &#8220;Selbstgespräche eines noch nicht ganz real Existierenden&#8221;?</p>
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	<item>
		<title>Von: Steve</title>
		<link>http://www.ordnungspolitik.ch/2006/05/08/podcast-mises-uber-antiliberalismus-2/comment-page-1/#comment-229</link>
		<dc:creator>Steve</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 May 2006 16:00:59 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;i&gt;Interessant in diesem Zusammenhang sind auch Mises’ weitere Ausführung in seinem Buch “Die Wurzeln des Antikapitalismus”.&lt;/i&gt;

Ja, sind sie:

von Mises schrieb:
&lt;i&gt;Die Klasse derjenigen, die die Gabe haben, ihre eigenen Gedanken zu denken, ist durch eine unüberbrückbare Kluft getrennt von der Klasse derjenigen, die dies nicht können.&lt;/i&gt;

Noam Chomsky stellt den real existierenden Sozialismus und den real existierenden Kapitalismus oft in eine Ecke - die der Diktaturen. Von Mises wohl auch - niemand, der etwas auf Demokratie hält, kann solch einen Satz oder den Menschen, der so etwas schreiben kann, ernsthaft unterstützen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>Interessant in diesem Zusammenhang sind auch Mises’ weitere Ausführung in seinem Buch “Die Wurzeln des Antikapitalismus”.</i></p>
<p>Ja, sind sie:</p>
<p>von Mises schrieb:<br />
<i>Die Klasse derjenigen, die die Gabe haben, ihre eigenen Gedanken zu denken, ist durch eine unüberbrückbare Kluft getrennt von der Klasse derjenigen, die dies nicht können.</i></p>
<p>Noam Chomsky stellt den real existierenden Sozialismus und den real existierenden Kapitalismus oft in eine Ecke &#8211; die der Diktaturen. Von Mises wohl auch &#8211; niemand, der etwas auf Demokratie hält, kann solch einen Satz oder den Menschen, der so etwas schreiben kann, ernsthaft unterstützen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Steve</title>
		<link>http://www.ordnungspolitik.ch/2006/05/08/podcast-mises-uber-antiliberalismus-2/comment-page-1/#comment-228</link>
		<dc:creator>Steve</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 May 2006 12:35:27 +0000</pubDate>
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		<description>(Ach ja, ganz vergessen: Hier ist auch noch das perfekte Beispiel für den Unterschied zwischen liberal und wirtschaftsliberal: Der Liberale hielte die Aussage, Freiheit dürfe nur zum Geldverdienen da sein, für antiliberal, der Wirtschaftsliberale huldigt ihr.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>(Ach ja, ganz vergessen: Hier ist auch noch das perfekte Beispiel für den Unterschied zwischen liberal und wirtschaftsliberal: Der Liberale hielte die Aussage, Freiheit dürfe nur zum Geldverdienen da sein, für antiliberal, der Wirtschaftsliberale huldigt ihr.)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Steve</title>
		<link>http://www.ordnungspolitik.ch/2006/05/08/podcast-mises-uber-antiliberalismus-2/comment-page-1/#comment-227</link>
		<dc:creator>Steve</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 May 2006 12:21:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ordnungspolitik.ch/?p=113#comment-227</guid>
		<description>Und die Erkenntnis, dass dieses &quot;Etwas&quot; nicht die Ansammlung von Arbeitswertäquivalenten sein muss, obwohl Führer Mises dies sagt, ist das erste Zeichen des Ausgangs aus selbst verschuldeter Unmündigkeit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und die Erkenntnis, dass dieses &#8220;Etwas&#8221; nicht die Ansammlung von Arbeitswertäquivalenten sein muss, obwohl Führer Mises dies sagt, ist das erste Zeichen des Ausgangs aus selbst verschuldeter Unmündigkeit.</p>
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