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	<title>Kommentare zu: Bildung entpolitisieren &#8211; Eltern entscheiden lassen</title>
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	<description>Aktuelle Diskussionsbeiträge aus ordnungspolitischer Sicht.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 08 Mar 2010 06:51:37 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Von: Consumer Electronics Reviews</title>
		<link>http://www.ordnungspolitik.ch/2006/05/18/bildung-entpolitisieren-eltern-entscheiden-lassen/comment-page-1/#comment-8484</link>
		<dc:creator>Consumer Electronics Reviews</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Nov 2007 01:20:27 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Consumer Electronics Reviews...&lt;/strong&gt;

I couldn&#039;t understand some parts of this article, but it sounds interesting...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Consumer Electronics Reviews&#8230;</strong></p>
<p>I couldn&#8217;t understand some parts of this article, but it sounds interesting&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: &#8220;Umverteilung ist Diebstahl&#8221; sagt Roland Baader auf Ordnungspolitischer Blog</title>
		<link>http://www.ordnungspolitik.ch/2006/05/18/bildung-entpolitisieren-eltern-entscheiden-lassen/comment-page-1/#comment-829</link>
		<dc:creator>&#8220;Umverteilung ist Diebstahl&#8221; sagt Roland Baader auf Ordnungspolitischer Blog</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Oct 2006 06:18:45 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Auch Baader teilt die Meinung, dass freie Schulwahl mit Mindeststandards die Qualität des gesamten Bildungswesens erhöhen würden. Zudem entstünde jene schulische Vielfalt (oberhalb der Mindeststandards), welche den Neigungen und Bedürfnissen der Schülerinnen und Schülern angemessen wäre. Nun kapituliert der Journalist bereits und meint, für Baader seit halt der Staat immer &#8220;das Böse&#8221;. Baader kontert mit einem witzigen Wortspiel: Aus Vater Staat wird schnell Väterchen Stalin. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Auch Baader teilt die Meinung, dass freie Schulwahl mit Mindeststandards die Qualität des gesamten Bildungswesens erhöhen würden. Zudem entstünde jene schulische Vielfalt (oberhalb der Mindeststandards), welche den Neigungen und Bedürfnissen der Schülerinnen und Schülern angemessen wäre. Nun kapituliert der Journalist bereits und meint, für Baader seit halt der Staat immer &#8220;das Böse&#8221;. Baader kontert mit einem witzigen Wortspiel: Aus Vater Staat wird schnell Väterchen Stalin. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Allheilmittel Zentralisierung und deren Folgen auf Ordnungspolitischer Blog</title>
		<link>http://www.ordnungspolitik.ch/2006/05/18/bildung-entpolitisieren-eltern-entscheiden-lassen/comment-page-1/#comment-737</link>
		<dc:creator>Allheilmittel Zentralisierung und deren Folgen auf Ordnungspolitischer Blog</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 May 2006 06:45:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ordnungspolitik.ch/?p=103#comment-737</guid>
		<description>[...] Beim Bildungsartikel wurde leider die grosse Trommel für ein ordnungspolitisch irelevante Frage gerührt und höchstens ein Kompetenzen-Wirrwarr im Bildungswesen geschaffen, der in einem Folgeschritt zu noch mehr zentralstaatlicher Intervention führen wird. Viel relevanter wäre hingegen die Frage nach der freien Schulwahl gewesen: Warum mutet man den Eltern nicht zu, die für ihre Kinder optimale Schule selber auswählen zu können? Ein solcher Mechanismus würde zwingend zu einer stärker an die heutigen Bedürfnisse angepasste Schulstruktur führen, inklusive der Bedürfnisse nach ausserschulischer Kinderbetreuung. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Beim Bildungsartikel wurde leider die grosse Trommel für ein ordnungspolitisch irelevante Frage gerührt und höchstens ein Kompetenzen-Wirrwarr im Bildungswesen geschaffen, der in einem Folgeschritt zu noch mehr zentralstaatlicher Intervention führen wird. Viel relevanter wäre hingegen die Frage nach der freien Schulwahl gewesen: Warum mutet man den Eltern nicht zu, die für ihre Kinder optimale Schule selber auswählen zu können? Ein solcher Mechanismus würde zwingend zu einer stärker an die heutigen Bedürfnisse angepasste Schulstruktur führen, inklusive der Bedürfnisse nach ausserschulischer Kinderbetreuung. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Steve</title>
		<link>http://www.ordnungspolitik.ch/2006/05/18/bildung-entpolitisieren-eltern-entscheiden-lassen/comment-page-1/#comment-730</link>
		<dc:creator>Steve</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 May 2006 14:58:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ordnungspolitik.ch/?p=103#comment-730</guid>
		<description>Hallo Sepp,

&lt;i&gt;Du kennst weder unser Gesundheitssystem, noch den Detailhandel oder den Markt für Politikberatung.&lt;/i&gt;

Entschuldige, Sepp, dass ich als Deutscher wohl zu bloed bin, die komplexen Verkaufsprozesse regional produzierter Milch zu verstehen.

&lt;i&gt;Zudem bemängle ich deine Diskurskultur. Hier wie anderswo gehst du nicht auf Argumente ein, sondern zupfst irgendetwas etwas raus, um irgendwie das letzte Wort zu behalten.&lt;/i&gt;

Kann es sein, dass dieses Missverstaendnis vor allem daran liegt, dass ich das meiste, was du als Argument siehst (&quot;Markt macht immer alles besser&quot;) als Glaubenssatz betrachte und ignoriere? Ist fuer mich ebenso frustrierend, ich fange nur nicht an, beleidigend zu werden. Ich habe mir durchaus ueberlegt, wie deine Position ist und wo sie schwach ist, und das Gleiche erwarte ich von meinem Diskurspartner. Das ist Diskurskultur.

&lt;i&gt;Das ist keine argumentative Leistung. Schade.&lt;/i&gt;

Dann sollte es ja fuer dich kein Problem sein, mich in Grund und Boden zu diskursieren, und du brauchst weder die Eritristikkeule auspacken noch den moralisch hoeheren Grund beanspruchen.

&lt;i&gt;Nur eines zu deinem interessanten Versuch in Bielefeld: In einem freien system hat dieses nach deiner Darstellung erfolgreiche Experiment eine Überlebenschance, weil es nicht am staatlichen Tropf hängt. &lt;/i&gt;
Bastian in der gleichen Kerbe:
&lt;i&gt;Es geht um Wahlfreiheit, nicht um “Marktfetischismus”. Wie gesagt können staatliche Einrichtungen weiter existieren. Wenn sie so gut sind, wie du behauptest, werden sie sich auch durchsetzen. &lt;/i&gt;

1. Wir sollten uns erstmal einig werden, dass hier ueberhaupt ein sinnvoller Markt existieren kann.
2. _Sollte_ das gegenem sein, dann bleibt der Hauptvorteil eines Marktes, die Effizienz, in der Bildung gerade unerwuenscht. Ein Lehrer, der vom Schulmanagment dauernd unter Hochdruck gesetzt wird, die Kinder gefaelligst den Elternwuenschen entsprechend heranzuziehen, kann keine Kinder erziehen, sondern dient nur als verlaengerter Arm der Eltern.
3. _Sollte_ auch das klappen, bleibt das Problem, dass die gleiche Argumentation auch schon in Deutschland aufgefahren wurde, um gesetzliche und private Krankenversicherung zu legitimieren. Und, was ist passiert? Die privaten Versicherer greifen sich einkommensstarke junge Leute ab und den gesetzlichen fehlt jetzt das Geld. Genau das wird auch in den Schulen passieren: Meine Laborschule geht also ueber die Wupper.
Um den Allheilmitteltotschlagsargumenten &quot;Coupons&quot; und &quot;Mindeststandards&quot; gleich zu begegnen: Wenn Mindeststandards so einfach sind, fuehrt sie doch in der jetzigen Schule ein, dann ist doch alles gut. Und Coupons sind genau ihren Nennwert wert, und da wird in 0,nix eine Zuzahlung notwendig werden, weil Coupons, die die echten Bildungskosten decken, ja keinen &quot;Wettbewerbsanreiz&quot; bieten.
4. Selbst unter der Annahme, dass all das klappen _sollte_, stehst du immer noch vor dem grundsaetzlichen Problem, dass die ELTERN entscheiden und nicht die Kinder, die es angeht. Und wenn es euch entgangen sein sollte: Die absolute Macht der Eltern ueber die Kinder ist kein gesellschaftlicher Konsens mehr, und nur der geringste Teil der Elternschaft bietet ihren Kindern die Gelegenheit, sich unabhaengig von den eigenen Ansichten zu entwickeln (ihr wisst, wie viele Kinder jedes Jahr von zu Hause weglaufen, und das ist nur die Spitze des Eisbergs). Die _unabhaengige_ _Institution_ Schule ist hier zentral im Schutze der Schwaechsten in der Gesellschaft. Hat jemand von euch mal die Schaetzungen gesehen, wie viele Kinder Opfer haueslicher Gewalt werden? Und was glaubt ihr, welche Schule erlaubt es sich, dem Koenig Kunden Elter vor den Karren zu fahren, indem es auf dieses leidliche Thema hinweist?

Entschuldigt, dass ich so vulgaer werden musste, aber eine andere Sprache wird hier wohl nicht verstanden. Ich bin damit raus aus der Diskussion.

Gruss, Steve</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Sepp,</p>
<p><i>Du kennst weder unser Gesundheitssystem, noch den Detailhandel oder den Markt für Politikberatung.</i></p>
<p>Entschuldige, Sepp, dass ich als Deutscher wohl zu bloed bin, die komplexen Verkaufsprozesse regional produzierter Milch zu verstehen.</p>
<p><i>Zudem bemängle ich deine Diskurskultur. Hier wie anderswo gehst du nicht auf Argumente ein, sondern zupfst irgendetwas etwas raus, um irgendwie das letzte Wort zu behalten.</i></p>
<p>Kann es sein, dass dieses Missverstaendnis vor allem daran liegt, dass ich das meiste, was du als Argument siehst (&#8220;Markt macht immer alles besser&#8221;) als Glaubenssatz betrachte und ignoriere? Ist fuer mich ebenso frustrierend, ich fange nur nicht an, beleidigend zu werden. Ich habe mir durchaus ueberlegt, wie deine Position ist und wo sie schwach ist, und das Gleiche erwarte ich von meinem Diskurspartner. Das ist Diskurskultur.</p>
<p><i>Das ist keine argumentative Leistung. Schade.</i></p>
<p>Dann sollte es ja fuer dich kein Problem sein, mich in Grund und Boden zu diskursieren, und du brauchst weder die Eritristikkeule auspacken noch den moralisch hoeheren Grund beanspruchen.</p>
<p><i>Nur eines zu deinem interessanten Versuch in Bielefeld: In einem freien system hat dieses nach deiner Darstellung erfolgreiche Experiment eine Überlebenschance, weil es nicht am staatlichen Tropf hängt. </i><br />
Bastian in der gleichen Kerbe:<br />
<i>Es geht um Wahlfreiheit, nicht um “Marktfetischismus”. Wie gesagt können staatliche Einrichtungen weiter existieren. Wenn sie so gut sind, wie du behauptest, werden sie sich auch durchsetzen. </i></p>
<p>1. Wir sollten uns erstmal einig werden, dass hier ueberhaupt ein sinnvoller Markt existieren kann.<br />
2. _Sollte_ das gegenem sein, dann bleibt der Hauptvorteil eines Marktes, die Effizienz, in der Bildung gerade unerwuenscht. Ein Lehrer, der vom Schulmanagment dauernd unter Hochdruck gesetzt wird, die Kinder gefaelligst den Elternwuenschen entsprechend heranzuziehen, kann keine Kinder erziehen, sondern dient nur als verlaengerter Arm der Eltern.<br />
3. _Sollte_ auch das klappen, bleibt das Problem, dass die gleiche Argumentation auch schon in Deutschland aufgefahren wurde, um gesetzliche und private Krankenversicherung zu legitimieren. Und, was ist passiert? Die privaten Versicherer greifen sich einkommensstarke junge Leute ab und den gesetzlichen fehlt jetzt das Geld. Genau das wird auch in den Schulen passieren: Meine Laborschule geht also ueber die Wupper.<br />
Um den Allheilmitteltotschlagsargumenten &#8220;Coupons&#8221; und &#8220;Mindeststandards&#8221; gleich zu begegnen: Wenn Mindeststandards so einfach sind, fuehrt sie doch in der jetzigen Schule ein, dann ist doch alles gut. Und Coupons sind genau ihren Nennwert wert, und da wird in 0,nix eine Zuzahlung notwendig werden, weil Coupons, die die echten Bildungskosten decken, ja keinen &#8220;Wettbewerbsanreiz&#8221; bieten.<br />
4. Selbst unter der Annahme, dass all das klappen _sollte_, stehst du immer noch vor dem grundsaetzlichen Problem, dass die ELTERN entscheiden und nicht die Kinder, die es angeht. Und wenn es euch entgangen sein sollte: Die absolute Macht der Eltern ueber die Kinder ist kein gesellschaftlicher Konsens mehr, und nur der geringste Teil der Elternschaft bietet ihren Kindern die Gelegenheit, sich unabhaengig von den eigenen Ansichten zu entwickeln (ihr wisst, wie viele Kinder jedes Jahr von zu Hause weglaufen, und das ist nur die Spitze des Eisbergs). Die _unabhaengige_ _Institution_ Schule ist hier zentral im Schutze der Schwaechsten in der Gesellschaft. Hat jemand von euch mal die Schaetzungen gesehen, wie viele Kinder Opfer haueslicher Gewalt werden? Und was glaubt ihr, welche Schule erlaubt es sich, dem Koenig Kunden Elter vor den Karren zu fahren, indem es auf dieses leidliche Thema hinweist?</p>
<p>Entschuldigt, dass ich so vulgaer werden musste, aber eine andere Sprache wird hier wohl nicht verstanden. Ich bin damit raus aus der Diskussion.</p>
<p>Gruss, Steve</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sepp</title>
		<link>http://www.ordnungspolitik.ch/2006/05/18/bildung-entpolitisieren-eltern-entscheiden-lassen/comment-page-1/#comment-729</link>
		<dc:creator>Sepp</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 May 2006 09:57:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ordnungspolitik.ch/?p=103#comment-729</guid>
		<description>Falsch. Mein Bruder ist da wie ich: Die Kinder müssen überhaupt nichts - und gehen in ihrer Freizeit fast andauernd in den Wald. Recht so. Dorthin gehört auch das in den Wald gehen - ich hatte ebenfalls das Glück, mit solchen Naturerlebnissen aufzuwachsen. Das Problem ist, dass die Schule das macht ohne damit Lernstoff zu verbinden -  und die Kinder weniger Lernen als auch schon. 
Es geht nicht um Leistungsdenken, sondern um Lebensertüchtigung. Wer richtig Deutsch, Mathe und Französisch lernt, erarbeitet sich die Freiheit später einen Beruf zu lernen und die soziale Sicherheit, dass aus ihm etwas wird. Der Wald gehört mMn in die Freizeit - mehr als das weltmeisterliche Klavierspielen. 

@Steve: Du kennst weder unser Gesundheitssystem, noch den Detailhandel oder den Markt für Politikberatung. Sehe mich ausserstande, auf dich einzugehen. Zudem bemängle ich deine Diskurskultur. Hier wie anderswo gehst du nicht auf Argumente ein, sondern zupfst irgendetwas etwas raus, um irgendwie das letzte Wort zu behalten. Das ist keine argumentative Leistung. Schade. 
Nur eines zu deinem interessanten Versuch in Bielefeld: In einem freien system hat dieses nach deiner Darstellung erfolgreiche Experiment eine Überlebenschance, weil es nicht am staatlichen Tropf hängt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Falsch. Mein Bruder ist da wie ich: Die Kinder müssen überhaupt nichts &#8211; und gehen in ihrer Freizeit fast andauernd in den Wald. Recht so. Dorthin gehört auch das in den Wald gehen &#8211; ich hatte ebenfalls das Glück, mit solchen Naturerlebnissen aufzuwachsen. Das Problem ist, dass die Schule das macht ohne damit Lernstoff zu verbinden &#8211;  und die Kinder weniger Lernen als auch schon.<br />
Es geht nicht um Leistungsdenken, sondern um Lebensertüchtigung. Wer richtig Deutsch, Mathe und Französisch lernt, erarbeitet sich die Freiheit später einen Beruf zu lernen und die soziale Sicherheit, dass aus ihm etwas wird. Der Wald gehört mMn in die Freizeit &#8211; mehr als das weltmeisterliche Klavierspielen. </p>
<p>@Steve: Du kennst weder unser Gesundheitssystem, noch den Detailhandel oder den Markt für Politikberatung. Sehe mich ausserstande, auf dich einzugehen. Zudem bemängle ich deine Diskurskultur. Hier wie anderswo gehst du nicht auf Argumente ein, sondern zupfst irgendetwas etwas raus, um irgendwie das letzte Wort zu behalten. Das ist keine argumentative Leistung. Schade.<br />
Nur eines zu deinem interessanten Versuch in Bielefeld: In einem freien system hat dieses nach deiner Darstellung erfolgreiche Experiment eine Überlebenschance, weil es nicht am staatlichen Tropf hängt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: emeidi</title>
		<link>http://www.ordnungspolitik.ch/2006/05/18/bildung-entpolitisieren-eltern-entscheiden-lassen/comment-page-1/#comment-728</link>
		<dc:creator>emeidi</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 May 2006 15:15:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ordnungspolitik.ch/?p=103#comment-728</guid>
		<description>@Sepp:

&quot;Mein Neffe verbringt rund zwei nachmitage pro Woche mit Spielen im Wald. Ihm gefällts aber gelernt hat er dort noch nichts.&quot;

Eben doch! Wärst du der Vater des Neffens, müsste er neben Bestnoten in der Schule auch noch Klavier spielen wie ein Weltmeister. Und klar, für körperliche Betätigung ist Team-Sport nötig, dort kriegt man schon früh das Leistungs- und Konkurrenzdenken eingetrichtert.

Verstehe mich nicht falsch: Ich finde Sport und musische Künste verfolgenswert. In unserer Gesellschaft ist es aber leider so, dass es vielen Eltern nicht darum geht, dass das Kind möglichst vielfältig ausgebildet wird, sondern dann auch immer gerade der Beste ist (Bildungsbürgertum etc.) Wir sollten uns von solchen falschen Vorstellungen trennen - es zählen eben nicht nur Hard-Factors (Noten), sondern auch Soft-Factors (Sozialkompetenz etc.)! Diese können durch Freizeitbeschäftigungen gefördert werden, aber sicher nicht durch Leistungsdruck.

Habt ihr&#039;s bemerkt? Hier spiegelt sich das die ganze Diskussion durchziehende Profit- und Leistungsmaximierungsdenken wieder: Ein Kind, das im Wald spielt? Oh Gott! Das darf nicht sein. Bereits im jungen Alter muss mit jeder Minute produktiv umgegangen werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Sepp:</p>
<p>&#8220;Mein Neffe verbringt rund zwei nachmitage pro Woche mit Spielen im Wald. Ihm gefällts aber gelernt hat er dort noch nichts.&#8221;</p>
<p>Eben doch! Wärst du der Vater des Neffens, müsste er neben Bestnoten in der Schule auch noch Klavier spielen wie ein Weltmeister. Und klar, für körperliche Betätigung ist Team-Sport nötig, dort kriegt man schon früh das Leistungs- und Konkurrenzdenken eingetrichtert.</p>
<p>Verstehe mich nicht falsch: Ich finde Sport und musische Künste verfolgenswert. In unserer Gesellschaft ist es aber leider so, dass es vielen Eltern nicht darum geht, dass das Kind möglichst vielfältig ausgebildet wird, sondern dann auch immer gerade der Beste ist (Bildungsbürgertum etc.) Wir sollten uns von solchen falschen Vorstellungen trennen &#8211; es zählen eben nicht nur Hard-Factors (Noten), sondern auch Soft-Factors (Sozialkompetenz etc.)! Diese können durch Freizeitbeschäftigungen gefördert werden, aber sicher nicht durch Leistungsdruck.</p>
<p>Habt ihr&#8217;s bemerkt? Hier spiegelt sich das die ganze Diskussion durchziehende Profit- und Leistungsmaximierungsdenken wieder: Ein Kind, das im Wald spielt? Oh Gott! Das darf nicht sein. Bereits im jungen Alter muss mit jeder Minute produktiv umgegangen werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: emeidi</title>
		<link>http://www.ordnungspolitik.ch/2006/05/18/bildung-entpolitisieren-eltern-entscheiden-lassen/comment-page-1/#comment-727</link>
		<dc:creator>emeidi</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 May 2006 15:08:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ordnungspolitik.ch/?p=103#comment-727</guid>
		<description>@Bastian: Nein, Geschichtslehrer ist das letzte, was ich werden möchte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Bastian: Nein, Geschichtslehrer ist das letzte, was ich werden möchte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bastian</title>
		<link>http://www.ordnungspolitik.ch/2006/05/18/bildung-entpolitisieren-eltern-entscheiden-lassen/comment-page-1/#comment-726</link>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 May 2006 14:34:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ordnungspolitik.ch/?p=103#comment-726</guid>
		<description>@ eMeidi

Kein Ökonom. Tut mir Leid, dass ich deine Vorurteile dermassen unbestätigt lassen muss. Aber ich beherrsche diese Form der Argumentation auch: Du möchtest nicht etwa mal Geschichtslehrer werden? Da könnte ich deine Abneigung gegen mehr Wahlfreiheit im Bildungswesen verstehen.

Es geht um Wahlfreiheit, nicht um &quot;Marktfetischismus&quot;. Wie gesagt können staatliche Einrichtungen weiter existieren. Wenn sie so gut sind, wie du behauptest, werden sie sich auch durchsetzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ eMeidi</p>
<p>Kein Ökonom. Tut mir Leid, dass ich deine Vorurteile dermassen unbestätigt lassen muss. Aber ich beherrsche diese Form der Argumentation auch: Du möchtest nicht etwa mal Geschichtslehrer werden? Da könnte ich deine Abneigung gegen mehr Wahlfreiheit im Bildungswesen verstehen.</p>
<p>Es geht um Wahlfreiheit, nicht um &#8220;Marktfetischismus&#8221;. Wie gesagt können staatliche Einrichtungen weiter existieren. Wenn sie so gut sind, wie du behauptest, werden sie sich auch durchsetzen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Steve</title>
		<link>http://www.ordnungspolitik.ch/2006/05/18/bildung-entpolitisieren-eltern-entscheiden-lassen/comment-page-1/#comment-725</link>
		<dc:creator>Steve</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 May 2006 13:49:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ordnungspolitik.ch/?p=103#comment-725</guid>
		<description>Hallo Sepp,

&lt;i&gt;Die positiven Effekte des Marktes (von dem auch die uninformierten, unfreien und nicht mobilen profitieren) entstehen schon früher.&lt;/i&gt;

Wann denn? Sobald es theoretisch Konkurrenz geben könnte?
Märkte müssen nicht perfekt sein, das ist richtig, aber zumindest ein paar Kriterien müssen einfach da sein.

&lt;i&gt;Dafür gibt es Beispiele. Drei sehr unterschiedliche kenne ich: Frauenmedizin, regionale Milchprodukte, Politikberatung.&lt;/i&gt;

Frauenmedizin (wie alle Medizin) kennt die Meinung eines zweiten Arztes (Information), die Mobilität (fahr einfach zu einem anderen Arzt) und die Freiheit (Ich fahre zu dem Arzt, zu dem ich fahren will).
Regionale Milchprodukte sind gegen andere Milchprodukte austauschbar, und das ist wohl klar ein Markt.
Politikberatung hat sicherlich wenig Information, das ist korrekt. Aber Mobilität und Freiheit sind gegeben.

Bildung fehlen gleich alle drei Kriterien. Wenn du einen funktionierenden Markt findest, bei dem das auch so ist, bin ich von den positiven Effekten überzeugt.

&lt;i&gt;Wenn du tatsächlich recht hast, braucht sich niemand vor der freien Schulwahl zu fürchten.&lt;/i&gt;

Doch. Die Kinder. Die können nämlich nicht wählen.

&lt;i&gt;Mein Neffe verbringt rund zwei nachmitage pro Woche mit Spielen im Wald. Ihm gefällts aber gelernt hat er dort noch nichts.&lt;/i&gt;

Du rauchst &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Momo&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;graue Zigarren&lt;/a&gt;, oder?

Der Mensch ist nur ganz Mensch, wo er spielt 
-- Friedrich Schiller

&lt;i&gt;[Unfähigkeit der Schulabgänger]&lt;/i&gt;

Das Bildungssystem ist ... verbesserungswürdig, keine Frage. Gerade auch in Deutschland. Du forderst Mindeststandards: Bitte, sollen kommen, peer review wie in der DDR, funktioniert in der sehr eng verwandten Wissenschaftswelt auch. Ich fordere darüber hinaus mehr Freiheit für die Schüler: Freiheit, eigene Studienschwerpunkte zu setzen, unter Richtungsgebung des Lehrkörpers. Ich fordere die Freiheit der Schüler, sich ihren Lehrer selbst zu wählen. Ich fordere vor allem kleine Klassen, 10-15 Schüler höchstens. Utopie, sagst du? So etwas existierte in Bielefeld bis vor Monaten, direkt vor meiner Haustür in der Laborschule Bielefeld, und das waren die einzigen Oberstufenschüler, die den geistigen Horizont von Studenten hatten. Und da gab es keine Konkurrenz oder so: Es war einfach nur genug Geld da, damit die Lehrer ihren Job richtig machen konnten.
Et vóila, die meisten Problem lösen sich in Wohlgefallen auf: Und das ist keine akademische Diskussion wie die über einen Markt, sondern Realität, die nur wegen einer Schrumpfung des Bildungsbudgets gestrichen wurde.

Schönen Gruß, Steve</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Sepp,</p>
<p><i>Die positiven Effekte des Marktes (von dem auch die uninformierten, unfreien und nicht mobilen profitieren) entstehen schon früher.</i></p>
<p>Wann denn? Sobald es theoretisch Konkurrenz geben könnte?<br />
Märkte müssen nicht perfekt sein, das ist richtig, aber zumindest ein paar Kriterien müssen einfach da sein.</p>
<p><i>Dafür gibt es Beispiele. Drei sehr unterschiedliche kenne ich: Frauenmedizin, regionale Milchprodukte, Politikberatung.</i></p>
<p>Frauenmedizin (wie alle Medizin) kennt die Meinung eines zweiten Arztes (Information), die Mobilität (fahr einfach zu einem anderen Arzt) und die Freiheit (Ich fahre zu dem Arzt, zu dem ich fahren will).<br />
Regionale Milchprodukte sind gegen andere Milchprodukte austauschbar, und das ist wohl klar ein Markt.<br />
Politikberatung hat sicherlich wenig Information, das ist korrekt. Aber Mobilität und Freiheit sind gegeben.</p>
<p>Bildung fehlen gleich alle drei Kriterien. Wenn du einen funktionierenden Markt findest, bei dem das auch so ist, bin ich von den positiven Effekten überzeugt.</p>
<p><i>Wenn du tatsächlich recht hast, braucht sich niemand vor der freien Schulwahl zu fürchten.</i></p>
<p>Doch. Die Kinder. Die können nämlich nicht wählen.</p>
<p><i>Mein Neffe verbringt rund zwei nachmitage pro Woche mit Spielen im Wald. Ihm gefällts aber gelernt hat er dort noch nichts.</i></p>
<p>Du rauchst <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Momo" rel="nofollow">graue Zigarren</a>, oder?</p>
<p>Der Mensch ist nur ganz Mensch, wo er spielt<br />
&#8211; Friedrich Schiller</p>
<p><i>[Unfähigkeit der Schulabgänger]</i></p>
<p>Das Bildungssystem ist &#8230; verbesserungswürdig, keine Frage. Gerade auch in Deutschland. Du forderst Mindeststandards: Bitte, sollen kommen, peer review wie in der DDR, funktioniert in der sehr eng verwandten Wissenschaftswelt auch. Ich fordere darüber hinaus mehr Freiheit für die Schüler: Freiheit, eigene Studienschwerpunkte zu setzen, unter Richtungsgebung des Lehrkörpers. Ich fordere die Freiheit der Schüler, sich ihren Lehrer selbst zu wählen. Ich fordere vor allem kleine Klassen, 10-15 Schüler höchstens. Utopie, sagst du? So etwas existierte in Bielefeld bis vor Monaten, direkt vor meiner Haustür in der Laborschule Bielefeld, und das waren die einzigen Oberstufenschüler, die den geistigen Horizont von Studenten hatten. Und da gab es keine Konkurrenz oder so: Es war einfach nur genug Geld da, damit die Lehrer ihren Job richtig machen konnten.<br />
Et vóila, die meisten Problem lösen sich in Wohlgefallen auf: Und das ist keine akademische Diskussion wie die über einen Markt, sondern Realität, die nur wegen einer Schrumpfung des Bildungsbudgets gestrichen wurde.</p>
<p>Schönen Gruß, Steve</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Steve</title>
		<link>http://www.ordnungspolitik.ch/2006/05/18/bildung-entpolitisieren-eltern-entscheiden-lassen/comment-page-1/#comment-724</link>
		<dc:creator>Steve</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 May 2006 13:19:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ordnungspolitik.ch/?p=103#comment-724</guid>
		<description>Hallo emeidi,

&lt;i&gt;Die Marktwirtschaft scheint für einige zur Ersatzreligion geworden zu sein - doch wieso?&lt;/i&gt;

Das ist eine gute Frage, aber damit weicht man ab. Ich habe dazu schon einen halbgeschmiedeten Artikel, aber der will noch abgerundet werden: So oder so weicht das von der Diskussion ab.

&lt;i&gt;neben dem Wettbewerb und Konkurrenz noch anderes gibt - die Aufgabe des Individualismus und Egoismus und Hinwendung zu einem grösseren Ganzen.&lt;/i&gt;

So sehr ich mit der Grundaussage, dem Markt werde zu viel Bedeutung eingeräumt, übereinstimme, so sehr möchte ich vor der Formulierung warnen: Die Aufgabe des Individualismus ist eine ganz dumme Idee. Das Individuum ist die sinnvollste politische Einheit, weil es &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Groupthink&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Gruppendenk&lt;/a&gt; effektiv entgegenwirken kann.

Um zur Bildung zurückzukommen: Der feste Glaube an den Menschen ist der einzige Grund zu bilden. Deshalb ist die Hinwendung zu einem &quot;größeren Ganzen&quot; in einer Bildungsdiskussion mir suspekt. Ich walze das, wenn ich Zeit finde, noch weiter aus, aber das gehört hier nicht hin.

Schönen Gruß, Steve</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo emeidi,</p>
<p><i>Die Marktwirtschaft scheint für einige zur Ersatzreligion geworden zu sein &#8211; doch wieso?</i></p>
<p>Das ist eine gute Frage, aber damit weicht man ab. Ich habe dazu schon einen halbgeschmiedeten Artikel, aber der will noch abgerundet werden: So oder so weicht das von der Diskussion ab.</p>
<p><i>neben dem Wettbewerb und Konkurrenz noch anderes gibt &#8211; die Aufgabe des Individualismus und Egoismus und Hinwendung zu einem grösseren Ganzen.</i></p>
<p>So sehr ich mit der Grundaussage, dem Markt werde zu viel Bedeutung eingeräumt, übereinstimme, so sehr möchte ich vor der Formulierung warnen: Die Aufgabe des Individualismus ist eine ganz dumme Idee. Das Individuum ist die sinnvollste politische Einheit, weil es <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Groupthink" rel="nofollow">Gruppendenk</a> effektiv entgegenwirken kann.</p>
<p>Um zur Bildung zurückzukommen: Der feste Glaube an den Menschen ist der einzige Grund zu bilden. Deshalb ist die Hinwendung zu einem &#8220;größeren Ganzen&#8221; in einer Bildungsdiskussion mir suspekt. Ich walze das, wenn ich Zeit finde, noch weiter aus, aber das gehört hier nicht hin.</p>
<p>Schönen Gruß, Steve</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
