Macht ist allgegenwärtig und die Frage der Macht taucht auch in Bloggerkreisen immer wieder auf. Darum darf ein Zitat von Friedrich August von Hayek über die Souveränität und ihr Mythos nicht fehlen. Es stammt aus dem Buch “Recht, Gesetzgebung und Freiheit”, Band 1, welches leider vergriffen zu sein scheint. Gefunden habe ich es im von Gerd Habermann herausgegebenen Hayek-Brevier “Philosophie der Freiheit”(Link zum Buch bei Amazon). Hören Sie rein! Ich freue mich auf ihre Bemerkungen als Kommentar.

Ordnungspolitischer Podcast (12)
Podcast

Neu mit Musik
Arlecchino lernt immer wieder Neues dazu. Dank dem podsafe music network erscheint der ordnungspolitische Podcast neu frischer und mit Musik umrahmt. Heute mit Ausschniten aus einer Klaviersonate von Joseph Haydn, interpretiert von Mario Ajero.

Wöchentlich (normalerweise montags, wegen Pfingsten mit einem Tag Verspätung) offerieren wir Ihnen eine ordnungspolitische Erinnerung mittels eines Zitates – klicken Sie auf die obige Datei oder abonnieren Sie den Podcast-Stream und Sie erhalten einen kleinen ordnungspolitischen Einstieg (Benutzende mit Modem: mit rechter Maustaste draufklicken und “Ziel speichern unter…” anwählen). Weitere Infos zu Podcasting finden Sie hier.

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2 thoughts on “Podcast: Hayek über den Mythos Souveränität

  1. Gute Sache mit der Musik. Lockert die Geschichte auf. Nun noch ein besseres Mikrophon und dann wird es immer besser… Zum Inhalt: Hayek ist in seinen Aussagen immer sehr absolut, das macht ihn interessant, aber auch angreifbar und arrogant.

  2. also… ähm… wo es macht geben darf und wo nicht… eieiei… also… ich gehe offensichtlich von ganz anderen definitionen aus. mir scheint, es gebe keine “machtfreien” zonen. ob das nun erlaubt sei, oder nicht. und wer die macht nicht spürt, steht vielleicht mit seinem boot einfach präzis im wind. (jaja: seebub. sorry ;-) es geht dann noch darum, wie mit macht umgegangen wird (behindernd oder begrenzend). vielleicht ein andermal anderes mehr.

    ich würde dem meister hajek in dieser passage den chefökonomen der erfolgreich gewinngeilsten bank der jetzt-zeit gegenüber stellen. er redet von “geld als mittel zur freiheit”: klaus w. wellershoff.

    will sagen I: auch ich bin für freiheit! (vermutlich mehr, als dies hayek mir zugestehen will?!? ;-))

    will sagen II: wer er sich leisten kann, auf (so etwas wie) den staat zu verzichten, scheint mir ein ziemlich übersichtliches grüppchen zu sein. wobei – du weisst – ich würde meinen: der staat verfettet tatsächlich aktuell an orten, wo es völlig unnötig ist. (wobei: vielleicht wird *fett* angesetzt, weil so menschen beschäftigt werden konnten, welche in der (heiligen) wirtschaft – der kapitalismus ist doch eine religion, odr? – keine aufnahme mehr gefunden haben?!? zudem: verdienen sich nicht huch!liberal düdelnde beratende sich schwindling mit einem als verstaubt und verformularisiert behaupteten staat?!? – scheinHeiligkeiten allüberall…) und umgekehrt bricht staat an stellen, an welche wir dringend angewiesen wären… also… ähm…

    ein starkes recht vor starken menschen!
    beschränkung der macht auf zeit & herrschaft der beherrschten!
    kompetenzen am ort der umsetzung belassen!
    befähigung der menschen zur gesellschaftlichen teilnahme!

    rechtsstaat
    demokratie
    föderalismus
    sozialstaat

    häfelin/haller. immer wieder. so simpl waren die ideen vor 200 jahren. so dürr & so bärenstark war der staat gedacht. ich finde die ideen noch immer genial ;-)

    morgen abend im cabaretvoltaire.ch?

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