Sind Schulden in Stein gemeisselt?
Statt 700 Millionen im Minus, dürfte die die Bundeskasse in diesem Jahr mit einem Einnahmenüberschuss von rund zwei Milliarden abschliessen. Auf der Linken jubelt man und will sofort wieder in irgend etwas Gutes “investieren” – zuerst natürlich für die eigene Klientel, das Bundespersonal (wie zukunftsträchtig, wie sozial, wie unglaublich nachhaltig…). Der Finanzminister mahnt zurecht, dass das Parlament bereits hohe Ausgaben beschlossen hat. Neuverschuldung kann nicht ausgeschlossen werden.

Mir als einfache Frau, fehlt noch eine grundsätzliche Überlegung: Der Bund hat 130 Milliarden Franken Schulden. Dieses Geld hat er ausgegeben (vor allem in den Neunzigern). es ist weg. Sind diese Schulden in Stein gemeisselt? Der Schuldenberg muss nicht stabilisiert , er muss endlich gesenkt werden. Wenn wir nur soviel vorwärts machen wie dieses Jahr dauert es 65 Jahre, bis wir die Sünden von vielleicht zwei Jahrzehnten abgebaut haben. Darum: Weitersparen ist das Gebot der Stunde. Zwei Milliarden Überschuss genügen nicht!

(Foto by iandavid @ flickr)

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