SBB-Lokomotive
Der Tages-Anzeiger wundert sich in seiner heutigen Ausgabe über die geplante Preiserhöhung bei den SBB und vor allem darüber, dass diese ohne Bestätigung durch den Bundesrat durchgeführt werden kann. Ich wundere mich nicht. Im Personenverkehr sind die SBB faktisch Monopolist und profitieren vom steigenden Mobilitätsbedürfnis der Menschen in diesem Land. Diese wiederum haben keine Alternativen. Merke, lieber Tages-Anzeiger: Monopole sind teuer, da sie für die Preissetzung einen grösseren Spielraum haben. Erinnere dich an diese Grundregel bitte auch, wenn es im kommenden Jahr um die Einheitskrankenkasse geht. Die Neuigkeit sollte jedoch für jene tröstend wirken, die die so genannte “Zersiedelung” beklagen: Jede Steigerung der Mobilitätskosten trägt dazu bei, diesen bei Standortentscheiden (Wohnorte, Arbeitsorte, Geschäftsorte usw.) stärker Rechnung zu tragen! (Foto: pixelquelle.de)

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2 thoughts on “Monopole sind teuer – ob SBB oder Einheitskrankenkasse ist egal

  1. nun mit der monopolisierten sbb fahre ich immer noch um ein mehrfaches günstiger als mit dem privaten auto. das die mobilität die zersiedelung fördert ist sicher richtig, aber wen nur noch rund um die bahnhöfe gebaut würde, könnte man dies schnell stoppen. da hat die bahn also eher den gegeteiligen effekt.

    zu krankenkasse kann ich nur sagen: ideologische diskussionen bringen uns nicht weiter. wen es eine einheitskasse gäbe die nur halb so teuer wäre, sie würden eine privatiseirung fordern, weil die wirtschaft das günstiger machen würde.

  2. Du fährst günstiger weil die Allgemeinheit dich zu vierzig Prozent bezahlt… Das nennt man die Sozialisierung individueller Kosten.

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