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	<title>Kommentare zu: Milton Friedmans Vermächtnis: Bildungsgutscheine für eine bessere Schule</title>
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	<description>Aktuelle Diskussionsbeiträge aus ordnungspolitischer Sicht.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 30 Jan 2012 09:06:37 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Sepp</title>
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		<dc:creator>Sepp</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Dec 2006 14:17:28 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin nicht Milton, aber ich denke es gibt da zwei Sachen dazu zu sagen:

1. Das nächste Dorf ist in der Schweiz selten 30 Kilometer entfernt, soweit zum geographischen. In den Gemeinden, in denen der überwiegende Teil der Bevölkerung lebt, gibt es zudem mehr als eine Schule, und voila - schon haben wir den Wettbewerb. 
Zudem geht es um den Effekt, den ich als zweiten Aspekt hervorheben würde und den Einwand mit den sog. &quot;bildungsfernen Schichten&quot; entkräftet - eigentlich ein extrem arroganter Begriff, den ich rundum ablehne.

2. Der Wettbewerb alleine, also nur schon die Möglichkeit eines Schulwechsels führt zu Qualitätsanstrengungen und schliesslich zu einer Verbesserung aller Schulen, auch jener, die von Kindern besucht werden, deren Eltern sich nicht um die Sache kümmern. 

Die starren Regelungen führen zu absurden Dingen, wie Eltern, die sich mittels Scheinadressen Plätze in besseren Schulen sichern, wie in Berlin geschehen (&lt;a href=&quot;http://www.welt.de/data/2005/12/07/814326.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Link zum Artikel in &quot;Die Welt&quot;&lt;/a&gt;). In Schweden (wo die freie Schulwahl durchdachter und konsequenter eingeführt wurde als in den USA) ist sie ein voller Erfolg. (&lt;a href=&quot;http://www.google.ch/url?sa=t&amp;ct=res&amp;cd=7&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.iew.unizh.ch%2Fstudy%2Fcourses%2Fss04%2F265%2Fdownloads%2FSchulwettbewerbAbgabe.pdf&amp;ei=-NpyRdzgNImi-gKm5pj3BQ&amp;usg=__B62XiOJVrvJLOtOcekCkWC22-V4=&amp;sig2=ef3awWiu9dcsB99mc_GS8Q&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Link zum PDF&lt;/a&gt;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin nicht Milton, aber ich denke es gibt da zwei Sachen dazu zu sagen:</p>
<p>1. Das nächste Dorf ist in der Schweiz selten 30 Kilometer entfernt, soweit zum geographischen. In den Gemeinden, in denen der überwiegende Teil der Bevölkerung lebt, gibt es zudem mehr als eine Schule, und voila &#8211; schon haben wir den Wettbewerb.<br />
Zudem geht es um den Effekt, den ich als zweiten Aspekt hervorheben würde und den Einwand mit den sog. &#8220;bildungsfernen Schichten&#8221; entkräftet &#8211; eigentlich ein extrem arroganter Begriff, den ich rundum ablehne.</p>
<p>2. Der Wettbewerb alleine, also nur schon die Möglichkeit eines Schulwechsels führt zu Qualitätsanstrengungen und schliesslich zu einer Verbesserung aller Schulen, auch jener, die von Kindern besucht werden, deren Eltern sich nicht um die Sache kümmern. </p>
<p>Die starren Regelungen führen zu absurden Dingen, wie Eltern, die sich mittels Scheinadressen Plätze in besseren Schulen sichern, wie in Berlin geschehen (<a href="http://www.welt.de/data/2005/12/07/814326.html" rel="nofollow">Link zum Artikel in &#8220;Die Welt&#8221;</a>). In Schweden (wo die freie Schulwahl durchdachter und konsequenter eingeführt wurde als in den USA) ist sie ein voller Erfolg. (<a href="http://www.google.ch/url?sa=t&amp;ct=res&amp;cd=7&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.iew.unizh.ch%2Fstudy%2Fcourses%2Fss04%2F265%2Fdownloads%2FSchulwettbewerbAbgabe.pdf&amp;ei=-NpyRdzgNImi-gKm5pj3BQ&amp;usg=__B62XiOJVrvJLOtOcekCkWC22-V4=&amp;sig2=ef3awWiu9dcsB99mc_GS8Q" rel="nofollow">Link zum PDF</a>)</p>
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		<title>Von: emeidi</title>
		<link>http://www.ordnungspolitik.ch/2006/11/23/milton-friedmans-vermachtnis-bildungsgutscheine-fur-eine-bessere-schule/comment-page-1/#comment-870</link>
		<dc:creator>emeidi</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Nov 2006 23:46:02 +0000</pubDate>
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		<description>Verständnisfrage: Für mich ist nicht ganz nachvollziehbar, wie Normalsterbliche ihre Kinder die Schule wechseln lassen wollen, ohne umzuziehen? Meines Wissens gibt es in durchschnittlichen Dörfern der Schweiz gerade mal eine Schule (?). Wer zur Konkurrenz will, muss folglich das Dorf zwangsläufig verlassen ...

Nehmen wir an, ich wohne mit meinen Kindern in Bern, die beste Schule steht aber in Zürich. Stecke ich meine Kindern nun jeden Morgen in den Intercity? Klar ist dieses Beispiel etwas übertrieben - aber ich weiss nicht, wie viele Eltern ihre Kinder täglich in eine 30km entfernte Schule chauffieren werden? Was sagt Kollege Milton dazu?

Abgesehen davon wette ich um ein stattliches Vermögen, dass sich &quot;bildungsferne&quot; Schichten auch bei der Einführung von Bildungsgutscheinen keinen Deut um die richtige Schulwahl kümmern werden ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Verständnisfrage: Für mich ist nicht ganz nachvollziehbar, wie Normalsterbliche ihre Kinder die Schule wechseln lassen wollen, ohne umzuziehen? Meines Wissens gibt es in durchschnittlichen Dörfern der Schweiz gerade mal eine Schule (?). Wer zur Konkurrenz will, muss folglich das Dorf zwangsläufig verlassen &#8230;</p>
<p>Nehmen wir an, ich wohne mit meinen Kindern in Bern, die beste Schule steht aber in Zürich. Stecke ich meine Kindern nun jeden Morgen in den Intercity? Klar ist dieses Beispiel etwas übertrieben &#8211; aber ich weiss nicht, wie viele Eltern ihre Kinder täglich in eine 30km entfernte Schule chauffieren werden? Was sagt Kollege Milton dazu?</p>
<p>Abgesehen davon wette ich um ein stattliches Vermögen, dass sich &#8220;bildungsferne&#8221; Schichten auch bei der Einführung von Bildungsgutscheinen keinen Deut um die richtige Schulwahl kümmern werden &#8230;</p>
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