Klientelismus bei der SP: Genossen werden geschont


Heute las ich im Zug ein altes Facts-Heft (Nr. 46/06), worin SP-Nationalrätin Maria Roth-Bernsaconi, Ko-Präsidentin der SP-Frauen gefragt wird, weshalb sich die SP hinter die Erhöhung der Zugtarife der SBB einsetze, aber nicht für das Referendum gegen die IV (was sie ja nun mittlerweile doch tut, aber darum geht es hier nicht). Die Antwort ist klar – und ordnungspolitisch verständlich:

Bei den SBB ist ein Genosse Chef – und der Zug immer noch billiger als das Auto.

So einfach geht das: Genossen werden geschont, auch wenn sie einen Raubzug auf die breite Bevölkerung planen. Könnte es diese Haltung sein, welche Bundesrätin Leuthard dazu gebracht hat, einen Gewerkschafter zum Direktor für Arbeit zu ernennen?

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