Schnee und Matsch in Bern
Vorgestern in Bern: Wintereinbruch wie überall. Nur hier vergisst die Stadt, was es denn so braucht, wenn Schnee und Eis Strassen und Trottoirs unpassierbar machen: Winterdienst frühzeitig, schnell und konsequent. Das Resultat ist verheerend: Trottoirs werden zu Eisflächen (z.B. vor dem Obergericht), Der Verkehr bricht zusammen, Busse verkehren gar nicht oder viel zu spät. Wer nichtmehr so gut zu Fuss ist – bleibt besser zu Hause. Und das wegen einem wirklich kleinen bisschen Schnee. Der Service Public wird so zum Service Poubelle. Früher haben wir noch gelacht, wenn wegen ein paar Zentimeter halb Deutschland (oder sonstwer) blockiert war…

Ordnungspolitisch könnte man durchaus argumentieren, dass der Staat auf allgemeinen Winterdienst verzichten und das der Eigenverantwortung der Menschen überlassen könne. Dafür wären dann die Steuern deutlich tiefer. Wir wissen, dass Bern es andersrum macht: Sparen beim Winterdienst und hohe Steuern. ( Bild an Roli Schoenholzer @ flickr.com)

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One thought on “Bern: Winterdienst und Service Poubelle

  1. Ja, der Wintereinbruch kam ja sooooooo plötzlich und überraschend… Es ist bzw. war in der Tat eine Zumutung!

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