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	<title>Kommentare zu: Mindestlöhne schaffen Arbeitslosigkeit</title>
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	<description>Aktuelle Diskussionsbeiträge aus ordnungspolitischer Sicht.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 30 Jan 2012 09:06:37 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Markus Alder</title>
		<link>http://www.ordnungspolitik.ch/2007/05/21/mindestlohne-schaffen-arbeitslosigkeit/comment-page-1/#comment-31870</link>
		<dc:creator>Markus Alder</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 09:18:56 +0000</pubDate>
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		<description>Diese Argumentation ist uralt: Die Löhne setzt der Markt fest, die Wirtschaft braucht möglichst tiefe Löhne, wir brauchen billige Gastarbeiter, Wohlstand gefährdet Arbeitsplätze usw.

Ist es denn wirklich so?

Am Beispiel der Schweiz seit dem Friedensabkommen in der Maschinenindustrie von 1937 zeigt sich, dass es auch anders geht.
Mit dem bedeutenden Friedensabkommen mussten die Arbeitgeber erstmals klar eingestehen, dass die Arbeitnehmer nicht einfach eine austauschbare Masse sind, sondern wertvolles Humankapital.

Nach dem Krieg kam die Angst vor dem Kommunismus, daher wurden mehr und mehr Lohnzugestädnisse an die Arbeitnehmer gemacht und die Arbeitsbedingungen verbessert. Die Schweiz konnte damals auch vom Vorteil eines unbeschädigten Produktionsapparates zählen. Der technische Fortschritt konnte sich fast weltweit frei entfalten und Wohlstand schaffen. Weil die Wirtschaftsleistung in vielen traditionellen Länden schneller als die Arbeitsproduktivität stieg, kam bald wieder die Forderung nach Gastarbeitern, um das Wachstum aufrecht zu erhalten (und wohl auch um den Lohnanstieg zu begrenzen).
Schon in den 60er sorgten sich in der Schweiz einzelen Menschen um die Natur und wollten die Einwanderung und damit das rein quantitative Wachstum begrenzen.
Mit dem Achtungserfolg der von bürgerlichen Kreisen erbittert bekämfpten &quot;Schwarzenbach- Inititive&quot; sah sich der Bundesrat gezwungen, die Gastarbeiter- Rekrutierung zu begrenzen.
Die Löhne wuchsen weiter, ja sogar noch nach der Ölkrise von 1973. Die Wirtschaft ging nicht unter, sie steigerte einfach die Produktivität.
Mit der Wirtschaftskrise ab 1990 und der gleichzeitig gesteigerten Einwanderung gelingt es, die Löhne breiter Bevölkerungsschichten substanziell zu drücken.

Das Wirtschaftswachstum der Hochkonjunktur ist aber nie mehr erreicht worden, nicht einmal mehr das der frühen 80er!
Höhere Löhne sind nicht einfach schädlich, sie sind vielmehr ein Anreiz für Produktivitätssteigerungen. Wenn die Produktivität steigt, kann die Wirtschaft ohne neue Gastarbeiter wachsen.

Ich bin kein Gewerkschafter, ich bin auch der Meinung, dass ein Arbeitsvertrag zwischen erwachsenen, mündigen Personen abgeschlossen wird und daher auch vertragsgemäss geändert oder gekündigt werden darf.
Es darf aber nicht sein, dass unsere Löhne durch billige Gastarbeiter ins Bodenlose gedrückt werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Argumentation ist uralt: Die Löhne setzt der Markt fest, die Wirtschaft braucht möglichst tiefe Löhne, wir brauchen billige Gastarbeiter, Wohlstand gefährdet Arbeitsplätze usw.</p>
<p>Ist es denn wirklich so?</p>
<p>Am Beispiel der Schweiz seit dem Friedensabkommen in der Maschinenindustrie von 1937 zeigt sich, dass es auch anders geht.<br />
Mit dem bedeutenden Friedensabkommen mussten die Arbeitgeber erstmals klar eingestehen, dass die Arbeitnehmer nicht einfach eine austauschbare Masse sind, sondern wertvolles Humankapital.</p>
<p>Nach dem Krieg kam die Angst vor dem Kommunismus, daher wurden mehr und mehr Lohnzugestädnisse an die Arbeitnehmer gemacht und die Arbeitsbedingungen verbessert. Die Schweiz konnte damals auch vom Vorteil eines unbeschädigten Produktionsapparates zählen. Der technische Fortschritt konnte sich fast weltweit frei entfalten und Wohlstand schaffen. Weil die Wirtschaftsleistung in vielen traditionellen Länden schneller als die Arbeitsproduktivität stieg, kam bald wieder die Forderung nach Gastarbeitern, um das Wachstum aufrecht zu erhalten (und wohl auch um den Lohnanstieg zu begrenzen).<br />
Schon in den 60er sorgten sich in der Schweiz einzelen Menschen um die Natur und wollten die Einwanderung und damit das rein quantitative Wachstum begrenzen.<br />
Mit dem Achtungserfolg der von bürgerlichen Kreisen erbittert bekämfpten &#8220;Schwarzenbach- Inititive&#8221; sah sich der Bundesrat gezwungen, die Gastarbeiter- Rekrutierung zu begrenzen.<br />
Die Löhne wuchsen weiter, ja sogar noch nach der Ölkrise von 1973. Die Wirtschaft ging nicht unter, sie steigerte einfach die Produktivität.<br />
Mit der Wirtschaftskrise ab 1990 und der gleichzeitig gesteigerten Einwanderung gelingt es, die Löhne breiter Bevölkerungsschichten substanziell zu drücken.</p>
<p>Das Wirtschaftswachstum der Hochkonjunktur ist aber nie mehr erreicht worden, nicht einmal mehr das der frühen 80er!<br />
Höhere Löhne sind nicht einfach schädlich, sie sind vielmehr ein Anreiz für Produktivitätssteigerungen. Wenn die Produktivität steigt, kann die Wirtschaft ohne neue Gastarbeiter wachsen.</p>
<p>Ich bin kein Gewerkschafter, ich bin auch der Meinung, dass ein Arbeitsvertrag zwischen erwachsenen, mündigen Personen abgeschlossen wird und daher auch vertragsgemäss geändert oder gekündigt werden darf.<br />
Es darf aber nicht sein, dass unsere Löhne durch billige Gastarbeiter ins Bodenlose gedrückt werden.</p>
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		<title>Von: Jungsozialisten wider ökonomische Vernunft auf Ordnungspolitischer Blog</title>
		<link>http://www.ordnungspolitik.ch/2007/05/21/mindestlohne-schaffen-arbeitslosigkeit/comment-page-1/#comment-31856</link>
		<dc:creator>Jungsozialisten wider ökonomische Vernunft auf Ordnungspolitischer Blog</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 07:49:58 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Folge. Bei Mindestlohnvorschriften führt das zu weniger Einstiegschancen für Arbeitssuchende und damit zu mehr Arbeitslosen. Die Nachfrage nach Arbeit versiegt. Bei Maximalvorschriften ist es logischerweise umgekehrt: Das [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Folge. Bei Mindestlohnvorschriften führt das zu weniger Einstiegschancen für Arbeitssuchende und damit zu mehr Arbeitslosen. Die Nachfrage nach Arbeit versiegt. Bei Maximalvorschriften ist es logischerweise umgekehrt: Das [...]</p>
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		<title>Von: rittiner &#38; gomez</title>
		<link>http://www.ordnungspolitik.ch/2007/05/21/mindestlohne-schaffen-arbeitslosigkeit/comment-page-1/#comment-5636</link>
		<dc:creator>rittiner &#38; gomez</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jun 2007 05:57:31 +0000</pubDate>
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		<description>wir sind absolut für mindest löhne, jetzt subventioniert der staat ja viele arbeitsplätze mit sozialabgaben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>wir sind absolut für mindest löhne, jetzt subventioniert der staat ja viele arbeitsplätze mit sozialabgaben.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: ((( rebell.tv ))) blog - "Mindestl&#xF6;hne schaffen Arbeitslosigkeit"</title>
		<link>http://www.ordnungspolitik.ch/2007/05/21/mindestlohne-schaffen-arbeitslosigkeit/comment-page-1/#comment-4714</link>
		<dc:creator>((( rebell.tv ))) blog - "Mindestl&#xF6;hne schaffen Arbeitslosigkeit"</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 May 2007 07:47:43 +0000</pubDate>
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		<description>[...] schaffen Arbeitslosigkeit&quot; Kategorie: &#xF6;konomWie? &#124; &#124; von sms um 09:42&#xFC;berredet, ordnungspolitik.ch. und &quot;geld ist mittel zur freiheit&quot;. einverstanden?   dr. klaus w. wellershoff, ubs.com &#124; gerd [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] schaffen Arbeitslosigkeit&#8221; Kategorie: &#xF6;konomWie? | | von sms um 09:42&#xFC;berredet, ordnungspolitik.ch. und &#8220;geld ist mittel zur freiheit&#8221;. einverstanden?   dr. klaus w. wellershoff, ubs.com | gerd [...]</p>
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		<title>Von: Le Mont De Sisyphe</title>
		<link>http://www.ordnungspolitik.ch/2007/05/21/mindestlohne-schaffen-arbeitslosigkeit/comment-page-1/#comment-4691</link>
		<dc:creator>Le Mont De Sisyphe</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 May 2007 19:50:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ordnungspolitik.ch/2007/05/21/mindestlohne-schaffen-arbeitslosigkeit/#comment-4691</guid>
		<description>&lt;strong&gt;Linkosph</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Linkosph</strong></p>
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