Risikoabhängige Krankenkassenprämien: Kopf hoch, Ruth Humbel!

Der Sturm im Wasserglas (auch in der Blogosphäre:1, 2, 3, 4, 5, 6 ) ist mittlerweile vorbei – wir bleiben dran. CVP-Nationalrätin Ruth Humbel hatte mit ihrem Vorschlag vollkommen recht: Wer wissentlich gesundheitliche Risiken eingeht, soll deren Kosten nicht auf jene abwälzen können, die die gegen diese Risiken vorgehen. Ich bin ja auch nicht der Schlankste auf dem Erdenrund, aber warum rudere ich jeden Morgen?
Ruth Humbels Idee ist echt solidarisch im christlichen Sinne – was ihre Fraktionskollegen leider noch nicht gemerkt haben. Es ist eine Perversion von Solidarität, wenn sie erwachsenen, vernunftbegabten Menschen dazu dient, wissentlich eingegangene Risiken abzuschieben statt selber zu tragen. Humbels Vorschlag setzt die richtigen Anreize und das bringt mehr als alle Kampagnen gegen Dicksein, Rauchen etc. und sie kann eine Mehrheit der Bevölkerung hinter sich wissen. Der Vorschlag rechnet mit Menschen, die rechnen und dann entscheiden können.
Gewundert habe ich mich nur, wie unprofessionell die Idee lanciert wurde. Das nächste Mal, Ruth, helfen wir gerne bei der Vorbereitung und der Kommunikation.
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Gegen das Rauschtrinken von Jugendlichen vorgehen auf Ordnungspolitischer Blog:
[...] Ruth Humbel für andere bewusste Selbstschädigungen der Gesundheit vorgeschlagen hat (Link zu unserem Artikel). Vielleicht entsteht dann ja noch eine entsprechende Zusatzversicherung. Ich bin [...]
13 August 2007, 4:23 pm