“Mehr Lohn für alle” aus ordnungspolitischer Sicht

Arbeiter macht Pause

Immer wenn die Gewerkschaften – wie heute - mehr Lohn für alle fordern, frage ich mich, warum es für die Funktionäre so entscheidend ist, dass die Lohnerhöhung auch jenen zugute kommt, die nichts Aussergewöhnliches leisten. Beim Teuerungsausgleich kann ich das ja noch nachvollziehen, aber bei der Reallohnerhöhung komme ich ins grübeln. Denn im Klartext bedeutet die Forderung doch, dass jene, die Aussergewöhnliches leisten weniger erhalten, als Ihnen aufgrund der aussergewöhnlichen Leistung zustünde. Und umgekehrt werden Menschen belohnt, obwohl ihnen das von ihrer Leistung her gar nicht zustände.

Der Gedankengang der Gewerkschaften geht nur auf, wenn es aus ihrer Sicht Sinn macht, sich für jene einzusetzen, die Durchschnittliches und weniger leisten, weil diese aus der Sicht der Funktionärsbosse in der Mehrheit sind.

Eine Beleidigung für alle leistungsbereiten und leistungerbringenden Arbeitnehmenden!

P.S.: Was ich nicht verstehen kann. Warum fordert nie eine Gewerkschaft, alle Arbeitnehmenden seien mittels einer Aktie am Unternehmen zu beteiligen?

(Bild: pixelio)

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Ein Kommentar

  1. Liberalissimus :: Ausblendungstechnik :: August :: 2007:

    [...] auf die Frage, warum Gewerkschaftsfunktionäre so agieren, wie sie eben agieren, wenn sie "Mehr Lohn für alle" [...]

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