Sprachengesetz: neue Subventionen für alle

Nun ist das Sprachengesetz unter Dach und Fach (PDF). Wieder wurden «gute Zwecke» erkannt und nun als dringend nötige «Förderungen» verankert. Wieder verteilen Leute das Geld der Anderen für ihre Zwecke ausgeben. Die Liste, wer alles Geld bekommt:

– alle Schulstufen, wo und wie auch immer
– Kantone
– besonders die mehrsprachigen Kantone: Bern, Freiburg, Graubünden und Wallis, insbesondere deren Verwaltung, Schulen und Lernende
– besonders die Kantone Tessin und Graubünden für das Rätotomanische und Italienische
– Sprachaustauschorganisationen
– Pädagogiosche Hochschulen
– Schulbücher
– Integration Anderssprachiger
– eine zu schaffende wissenschaftliche Institution
– Nachrichtenagenturen (das ist der SDA-Paragraph!)
– jedwelche Projekte, welche die Verständigung über die Sprachgrenzen hinweg fördern (diskretionärer Spielraum)
– Bundespersonal
– ausserparlamentarische Kommissionen
– Armee
– Rätoromanische und italienische Organisationen
– Rätoromanische und italienische Verlage
– Rätotomanische Presse (diese letzten drei immerhin bis 75% der Gesamtkosten begrenzt!)
– ein mit der Evaluation der Massnahmen beauftragtes Büro

Es heisst, das koste neu 15 statt die bisherigen 9 Millionen Franken. Ich wette, dass das in ein paar Jahren sehr viel mehr staatliche Millionen sein werden, und man alle die guten Institutionen und wunderbaren Zwecke gar nicht mehr los wird. In Ewigkeit, Amen. (Foto: pixelio)

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