Ist die US-Hypothekenkrise Zeichen eines “entfesselten Kapitalismus”, wie empörte Zeitgenossen schreiben? Fehlt es an Verantwortung für das was passiert ist? Keineswegs. Es läuft alles toll (ausser wenn die Notenbanken auf Aktionismus machen). In die Röhre gucken die davon betroffenen Finanzinstitute und die darum gruppierte Branche. Da entstehen enorme Abschreiber an Geld und Glaubwürdigkeit. Deren Chefs haben die Verantwortung für ihr Tun gegenüber ihren Aktionären wahrzunehmen. Denn deren Geld haben Sie fahrlässig riskiert. Die Aktionäre wiederum haben die Option, ihr Geld abzuziehen – was sie auch bereits tun. gerrade dank der Globalisierung ist die Weltwirtschaft jedoch nicht mehr so einseitig von den USA abhängig.
Vielleicht versteht man nun besser, wie das Bankensystem Risiken deckt: Die Milliardengewinne der Banken in vergangenen Jahren waren gerade im Hinblick auf die Risiken berechtigt, nötig und sinnvoll. Zum Glück ist der Kapitalismus entfesselt, denn nur seine Marktkräfte werden innerst kürzester Zeit auf dieser Krise aufbauend Neues schaffen. Vielleicht wird die Krise noch zum Beispiel, wie sich Korrekturen in freuen Märkten abspielen und Verantwortung getragen wird.
Das wäre dann aber schade für die Untergangspropheten.

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3 thoughts on “US-Hypothekenkrise: enfesselter Kapitalismus?

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  2. Im vierten Quartal ist die Zahl der Zwangsversteigerungen auf ein neues Rekordniveau gestiegen, außerdem für dieses bei den Hypothekenanbietern zu hohen Abschreibungen. Derzeitig gibt es anscheinend ernorm hohe Liquiditätsprobleme, was zwangsläufig zu vielen Insolvenzen führen wird.

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