Der Staat entscheidet, wer in der Schweiz Pilot werden darf
Es gibt staatliche Institutionen, die es als Ganze nicht oder nicht mehr braucht. Sie wurden einst geschaffen, um Mindeststandards einzuführen und zu kontrollieren. Heute könnte dies durchaus auch privatwirtschaftlich erfolgen, weil die in einer Branche tätigen Anbieter nur schon versicherungstechnisch und marketingmässig aureichend Gründe haben, Mindeststandards selber festzulegen, zu kontrollieren und durchzusetzen – und diese institutionen selber zu bezahlen. Ein Beispiel sind die Einrichtungen des fliegerärztlichen Dienstes des Bundes. Dazu gehören die Sektion Luftfahrtmedizin des UVEK und das fliegerärztliche Zentrum (Link). Es macht den Anschein, dass man hier bereits mit zivilen (und militärischen) Anbietern zusammenarbeitet. Ideale Voraussetzung also, die Geschichte ganz zu entflechten. Die Verordnung des UVEK über den fliegerärztlichen Dienst der Zivilluftfahrt (SR 748.222.5) liesse sich vollständig streichen. Das dürfte jedoch vor allem den Chefarzt dieses Dienstes wurmen (Art. 2, vermutlich dürfte man nirgends sonst so einfach zu so einem tollen Titel kommen). Amüsant, dass in der Verordnung sogar festgelegt ist, dass dieser Chefarzt einen Stellvertreter haben muss und auf ein Sekretariat zählen kann (Art. 3). (Foto: manwalk @ pixelio)

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