Zürcher Wohnungswesen: Klientelismus im Namen der Solidarität

Wohnungen haben einen Wert und einen Preis - aber nicht für alle
Es sind die “sozial düdelnden” – also jene die im Namen der Solidarität ihre ganz besonderen Eigeninteressen durchsetzen: Der Zürcher Gemeinderat hat es mit seiner linksgrünen Mehrheit abgelehnt, die 3’000 städtischen Wohnungen so zu bewerten wie es dem tatsächlichen Wert entspricht (Bericht im TA). Das hätte höhere (marktgerechte) Mietzinse zur Folge.

Leider haben die Liberalen im Gemeinderat nicht gesagt, worum es bei der Ablehnung der Neubewertung tatsächlich geht. In Zürich gibt es 203’000 Wohnungen (Stand: 31.12.2006). Fakt ist, dass die Bewohner der 200’000 anderen zu Marktwerten bewerteten Wohnungen mit ihren Steuergeldern jene anderthalb Prozent Profiteure in städtischen Wohnungen subventionieren. Eigennutz und Klientelismus im Namen der Solidarität. “Klar sozial”? Denkste…

(Foto: Etienne Rheindahlen @ pixelio)

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Ein Kommentar

  1. Hans K.:

    Das ist die Schwäche der Liberalen. Sie bringen es nicht auf den Punkt.

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