Diamanten - Statussymbol für Reichtum
Die Klassenkampfideologie ist für einen zukunftsfähigen Sozialstaat nur noch Ballast. Die Entkoppelung des Wohlfahrtsstaates von den Unternehmen tut not, wie Thomas Apolte in einem hervorragenden und lesenswerten Beitrag auf Wirtschaftliche Freiheit zeigt (Link zum Beitrag):

Den Gedanken der Solidarität können wir nicht mehr an einen wie immer motivierten Interessenausgleich zwischen Kapital und Arbeit knüpfen, wohl aber an einen zwischen Reich und Arm. Besser früher als später sollten wir uns konsequent von der Fiktion trennen, wir könnten Unternehmen dazu zwingen, mehr an die Arbeitnehmer zu leisten als den Gegenwert ihrer jeweiligen Produktionsleistung – in welcher Form auch immer. […]Es gibt diese Alternative aber, und sie wird inzwischen in vielen Ländern mit Erfolg genutzt. Sie lautet schlicht, dass der soziale Ausgleich nicht zwischen Kapital und Arbeit erfolgt, sondern direkt zwischen Reich und Arm. Würden wir den alten Klassenkampfballast nicht immer noch mit uns herumschleppen, dann wäre das sowieso der näher liegende Ansatz.

Das bedingt dann aber, dass den Unternehmen unumwunden zugestanden wird, dass es ihre wichtigste Aufgabe ist, gewinne zu erzielen. Der Ausgleich geschieht zwischen Arm und Reich. Dort fallen nicht reinvestierte Gewinne an – und werden versteuert. Dem ist – auch im Hinblick auf die Schweiz – nichts hinzuzufügen. (Foto: Harry Hautumm @ pixelio)

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