Kassierinnen - da wäre Weiterbildung sinnvoll

Die Meldung steht in der heutigen NZZ auf Seite “B4” (Bitte, liebe NZZ, hört mit dieser unsinnigen neuen Zählweise auf). In den Medienmitteilungen des Bundes oder des Bundesamtes für Kommunikation (Bakom) taucht sie bezeichnenderweise nirgends auf. Das Bakom verteilt 810’000 Franken Subventionen an private Unternehmen, die Medienschaffende weiterbilden. Fast die Hälfte geht an die Journalistenschule MAZ. Ist das nun das vielzitierte “Wohl der Schwachen”, wie es die Bundesverfassung fordert?

Warum gibt der Staat Gelder für Institutionen, indirekt für Unternehmen und Privatpersonen, die sie gar nicht brauchen? Warum genügen die steuerlichen Anreize den Damen und Herren nicht? Und warum keine Subventionen für die Weiterbildung von Putzfrauen, Servicepersonal, Kassierinnen , Kioskverkäuferinnen und Hauswarten? Da – wenn überhaupt – wäre eine Subventionierung sinnvoll. Deren Weiterbildung bringt ihnen wenigstens eine soziale Absicherung. (Foto: Franz Haindl @ pixelio)

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2 thoughts on “Bakom: Subventionen die niemand wirklich braucht

  1. Da bin ich für einmal gleicher Meinung. Vor allem weil es einer indirekten Subventionierung der Zeitungen gleich kommt. Der Staat setzt Anreize, dass die Verlage ihre Leute nicht mehr selber ausbilden, sprich finanzieren müssen.

  2. Pingback: Die uniforme Ödnis namens SRG | ars libertatis

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