Wovor genau muss man Konsumenten schützen?
Die Konsumenten muss man schützen und zwar besonders deren “Rechte gegenüber der Wirtschaft”, wie es in einer aktuellen Medienmitteilung der Stiftung für Konsumentenschutz heisst. Klar, die Hand die einem zu fressen gibt, beisst man nicht. Trotzdem träume ich von einem Konsumentenschutz, der die Konsumenten vor staatlichen Eingriffen schützt, damit sie:
– Eine Krippe nach ihrem Gusto auswählen (oder selber günden) können.
– eine Schule für ihre Kinder auswählen können.
– ein Krankenversicherungspaket zusammenstellen können, das ihnen behagt.
– verschiedene Formen der Mobilität wirklich gegeneinander abwägen können.
– Alternativen beim öffentlichen Verkehr haben.
– selber den besten Postdienstleister aussuchen dürfen.
– nicht defizitäre SBB-Werkstätten mitfinanzieren müssen.
– mitbestimmen können über die Verteilung von Subventionen für NGOs.
– Bezahl-TV-Sender selbständig abonnieren, wenn sie es wollen (oder eben nicht).
– nicht die Wohnung von anderen Leuten mitfinanzieren müssen.

Die Liste ist sicher unvollständig. Statt einen bevormundenden Konsumentenschutz einer, der den Menschen etwas zumutet, sie bekräftigt, selber so zu entscheiden, wie es für sie stimmt. Ein schöner Traum…

(Foto: BirgitH @ pixelio)

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