Ordnungspolitik wird immer dann interessant,wenn sie konkret wird. So zum Beispiel bei der Diskussion über die Sozialhilfe, die von Leumund (Link) aufgegriffen wurde. Wer 6’100 Franken steuerfrei (macht 8’000 Franken brutto) erhält, ist kaum bereit mit einer eigenen Tätigkeit nur annähernd so gut zu verdienen. Dass damit ein fataler Anreiz gesetzt wird, ist ordnungspolitisch klar. Geht wirklich niemand gerne zur Sozialhilfe? Vielleicht müssen wir heute davon ausgehen, dass es Menschen gibt, denen das umständliche Prozedere nichts ausmacht. Dann können wir wieder sachlich über Anreize und ihre Folgen reden.

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2 thoughts on “Ordnungspolitik konkret: hohe Sozialhilfe setzt falschen Anreiz

  1. Irgendiwe hast du vergessen, dass das die 6100 Franken für eine 4-köpfige Familie gelten. Also bitte korrekt berichten und nicht bei der momentanen Hetze gegen Sozialhilfebezüger und soziale Schwache mitmachen.

  2. @Füllhaas
    Die vier Köpfe sollen nun etwas an der Tatsache des falschen Anreizes ändern? Recht risikolose 6100 netto für eine vierköpfige Familie ist wohl auch in der heutigen Zeit deutlich über dem Median und deren Nennung weit entfernt von “Hetze” gegen irgendwer und anderem Bürokraten-Neusprech.

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