Finanzkrise korrigiert Staatsversagen
Landauf und landab predigen die vereinigten Etatisten nun, dass die Finanzkrise zeige, wie der Markt eben doch nicht alles regeln könne. Man sehe nun wieder, wohin der “entfesselte Kapitalismus” führe. Auch in der Blogosphäre gibt es unterschiedliche Meinungen ([1][2][3][4][5][6][7][9]). Diese Predigt hält einer genauen Analyse nicht stand. Wer genau hinschaut, erkennt die wahren Gründe: Die Anreize zu einem Hypothekenboom wurden seitens des amerikanischen Staates gesetzt. Das Institut für unternehmerische Freiheit zeigt, dass die Krise nichts mit unternehmerischem Versagen, sondern mit falschen Staatseingriffen zu tun hat. Wer nun noch mehr Regulierung fordert, soll zumindest so ehrlich sein und begründen, warum die sehr weitreichenden bestehenden Regulierungen denn nichts genützt haben und warum mehr vom gleichen denn noch etwas bringen soll. Die Gründe für die Finanzkrise:
1. Politik des billigen Geldes der amerikanischen Notenbank
2. Staatliche Wohnbauförderung mit staatlichen Trusts Freddie und Fannie
3. Überregulierung des Finanzsektors
Wir haben es mit einer Marktkorrektur gegen dieses Staatsversagen zu tun. Die Politik ist drauf und dran, die genau gleichen Fehler wieder zu machen. Pax, Gaudium, Placenta ovorum! (IUF-Newsletter via Arlesheim reloaded, Foto: Geralt @ pixelio)
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