Selten habe ich so klar und anschaulich den Unterschied zwischen subjektiver Wertlehre und “Arbeitswertlehre” serviert bekommen. Michael Kastner kocht auf der Achse des Guten (Link) für uns ein deftiges Mittagmahl (Link). Nach vier Töpfen Eintopf folgt das Fazit:

Um es ganz vereinfacht zu sagen: der Unterschied zwischen Kapitalismus und Sozialismus besteht darin, daß im Kapitalismus der Verbraucher oder Konsument das Maß aller Dinge ist, während im Sozialismus die Arbeit und damit die Produktion zur bestimmenden Größe wird.

Mahlzeit!

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4 thoughts on “Der Unterschied zwischen Kapitalismus und Sozialismus anhand eines Eintopfes

  1. Der Unterschied nach SMS:

    sozialismus ist solidarität aus gründen des eigenen vorteils | marktwirtschaft ist individualismus aus gründen kollektiver vorteile

    So kann man es auch sagen…

  2. Der Kampf ums Dasein

    Solange eine fehlerhafte (kapitalistische) Wirtschaftsordnung nicht die Fähigsten sondern die Sparsamsten bevorzugt, befindet sich der Kulturmensch in einem Kampf ums Dasein, der letztlich nicht zu gewinnen ist. Die durch religiöse Verblendung verursachten geistigen Schäden haben die Natürliche Wirtschaftsordnung, den vorhergesagten “Himmel auf Erden”, um zwei Jahrtausende verzögert, in der die Menschheit zwar noch bis zur Erfindung des Transistors (der heute in der größten Stückzahl produzierten technischen Einheit) kam, aber ansonsten geistig verkümmerte.

    Eine zusätzliche Wunde in der geistigen Entwicklung des Menschen hinterließ der Wahnsinn des Marxismus, dessen Begründer, der politische Journalist Karl Marx, wohl als das Musterbeispiel eines falschen Propheten anzusehen ist, wie sie die Heilige Schrift vorhergesagt hat. Kulturhistorisch ist der Marxismus als eine Angstreaktion zu verstehen, mit der sich der unbewusste Mensch von der Überforderung durch den Privatkapitalismus zu erholen glaubte. Eine Rückbesinnung auf die vermeintliche Sicherheit des Ursozialismus, in dem der primitive Kulturmensch sich noch keine Gedanken um den Sinn seiner individuellen Existenz machen musste. Zwar sind die Exzesse des so genannten “Kommunismus”, der zwischenzeitlich einen Teil der Menschheit in der geistigen Entwicklung um Jahrtausende zurückwarf, weitgehend überwunden, aber die globalen Folgeschäden sind durchaus mit denen vergleichbar, die der Wahnsinn der Religion verursachte.

    Während der Katholizismus (entschuldigter Privatkapitalismus) zumindest noch einen unfairen wirtschaftlichen Wettbewerb gestattete, in der der Einzelne im Kampf ums Dasein wenigstens seine Individualität wahren konnte, ließ der Marxismus in der Mehrheit aller Zinsverlierer jede Hoffnung auf die Möglichkeit eines selbstbestimmten Lebens schwinden. Der marxistisch Verblendete hat es aufgegeben, sich selbst helfen zu wollen, und ruft entweder nach der Hilfe anderer oder verspricht anderen seine Hilfe, die er nicht geben kann. Der Marxismus verwischte den Gegensatz von Marktwirtschaft und Privatkapitalismus, und trug so auf seine Art dazu bei, diesen, sogar in der gesteigerten Form des Staatskapitalismus, bis hinein ins 21. Jahrhundert zu erhalten. Der unbewusste Zinsverlierer ruft heute mehr denn je nach der “hohen Politik”, obwohl er längst wissen müsste, dass allein die Marktwirtschaft (Paradies) Wohlstand, Freiheit und Gerechtigkeit garantiert, sobald wir – durch eine professionelle Geld- und Bodenordnung – das freie Spiel der Kräfte von Angebot und Nachfrage vom parasitären Gegenprinzip des Privatkapitalismus (Erbsünde) befreit haben.

    Dann gibt es keinen “Kampf ums Dasein” mehr! Denn wenn wir die heute bereits zur Verfügung stehende Technologie in den Dienst des arbeitenden Menschen stellen und nicht wie bisher in den Dienst des nicht arbeitenden Menschen (Zinsgewinnler), erreichen wir fast aus dem Stand eine solche Effizienz, dass der Arbeitsaufwand für den einzelnen Kulturmenschen gar nicht mehr als “Aufwand” empfunden wird. Beim heutigen Stand der Technik können selbst mehr als sechs Milliarden Menschen auf diesem Planeten sorgenfrei leben, wenn einfach nur die Arbeitsteilung funktioniert, bzw. diese weder durch den Privatkapitalismus noch durch Beamtenwillkür gestört wird. Beide Störfaktoren sind wie nichtlineare Verzerrungen, die das Leben des Einzelnen einer Fremdbestimmung unterwerfen, sodass allein der Arbeitsaufwand für das nackte Überleben – und das auch nur von einem Krieg bis zum nächsten – deutlich höher ist als in der Natürlichen Wirtschaftsordnung, in der das verzerrungsfreie Spiel der Marktkräfte die Makroökonomie auf jeden Menschen so präzise reagieren lässt wie ein Hifi-Verstärker auf die kleinste Änderung seines Eingangssignals reagiert! Das ist es, was das wahre Leben in absoluter Gerechtigkeit von der Existenz im “Alltag” systemischer Ungerechtigkeit unterscheidet.

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