Manch ein Leser mag nun staunen über diesen Artikel in diesem Blog. Was soll die Vorstellung eines Buches, das bei ordnungspolitischen Personen hinlänglich bekannt ist? Es ist ein Beitrag zu einer Blog-Parade, welche das beste Business-Buch sucht. Wir schlagen hier nicht irgend einen Management-Ratgeber vor, von denen es sicher tausende und darunter sicher auch einige wirklich gute gibt. Wir beginnen vorher – beim Verständnis für Markt und Wirtschaft: Wer Business machen will, muss verstehen, was Kapitalismus ist und wie er funktioniert, was Preise sind und wozu sie dienen, welche Informationen Preise enthalten und warum sie wie steuern.
Nur wenige Bücher zeichnen dies so kurz und genau und doch klar und anschaulich nach, wie Milton Friedmanns “Kapitalismus und Freiheit”. Es sollte gerade in Zeiten einer wesentlich staatlich verursachten Finanzkrise zur Pflichtlektüre für alle werden, die in Unternehmen Verantwortung tragen. Wichtige Themen im Buch sind auch die Theorie und die Praxis des Geldes und des Finanzwesens, die in jedem Unternehmensalltag eine wichtige Rolle spielen. Gleichzeitig zeigt das Buch, was auch in der heutigen Finanzkrise zutrifft: Die Antreiber der Welt sind die freien Menschen und ihr Interesse Geld zu verdienen. So banal das ist, es besteht bei allen gerade heute modischen Interventionen die Gefahr, dies zu vergessen oder diesen Mechanismus auszuschalten. Wir haben keinen Anderen.
Wer das verstanden hat, der wende sich Werken von Peter Drucker zu. Dann kommt es gut.

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3 thoughts on “Das Beste Business-Buch: Milton Friedmans “Kapitalismus und Freiheit”

  1. Da muss ich nun doch mindestens in einem Punkt intervenieren. Nämlich dort, wo steht: “Wer Business machen will, muss verstehen, was Kapitalismus ist und wie er funktioniert.” Leider geht das Business machen auch ohne diese Kenntnis – gar mancher selbständige Sozi legt Zeugnis davon ab. Im Gegenteil: Der ach so grausame Markt ist derart tolerant und sozial, dass er einen gewissen Anteil Marktteilnehmer erträgt, die sich um seine Regeln foutieren und trotzdem ihr Business machen.

    Ob das nun zynisch ist?

  2. Pingback: Mein Beitrag zum Wunsch-Schloss: Privilegien schleifen « Ordnungspolitischer Blog

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