Heute habe ich mich gefreut. Frau Leutenegger Oberholzer (SP. BL) kritisiert die Vorschläge des Bundes, dass Sportfans nur noch mit Kombitickets (Bahn und Stadion) an Auswärtsspiele dürfen:

Naturlich habe ich mich auch schon über laute und aggressive Fans in Zügen geärgert. Aber diese subjektive Wahrnehmung kann nicht die Grundlage für eine Gesetzesänderung sein

Wunderbar! Wenn doch Frau Leutenegger und ihre ParteigenossInnen nur auch bei anderen Themen so argumentieren würden. Beispiele gefällig? Hier:

Naturlich habe ich mich auch schon über hohe Managerlöhne geärgert. Aber diese subjektive Wahrnehmung kann nicht die Grundlage für eine Gesetzesänderung sein

Naturlich habe ich mich auch schon über die Krankenkassen geärgert. Aber diese subjektive Wahrnehmung kann nicht die Grundlage für eine Gesetzesänderung sein

Naturlich habe ich mich auch schon über hohe Mieten geärgert. Aber diese subjektive Wahrnehmung kann nicht die Grundlage für eine Gesetzesänderung sein

Das Gleiche gilt natürlich auch für andere ParteigängerInnen, zum Beispiel Nationalrat Andreas Aebi (SVP, BE):

Naturlich habe ich mich auch schon über den tiefen Milchpreis geärgert. Aber diese subjektive Wahrnehmung kann nicht die Grundlage für eine Gesetzesänderung sein

Oder für Lucrezia Meier-Schatz (CVP):

Naturlich habe ich mich auch schon über ungleiche Löhne von Frauen und Männern geärgert. Aber diese subjektive Wahrnehmung kann nicht die Grundlage für eine Gesetzesänderung sein

Oder Laurent Favre (FDP, VD) und Hugues Hiltpold (FDP. GE):

Naturlich habe ich mich auch schon über ausländischen Weisswein geärgert. Aber diese subjektive Wahrnehmung kann nicht die Grundlage für eine Gesetzesänderung sein

(Weitere Beispiele je nach Lust und Laune selber einsetzen.)

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