Recycling von PET-Flaschen
Sie höre seit 30 Jahren die ­gleichen Argumente gegen Umweltschutz, sagte die Zürcher Stände­rätin ­Verena ­Diener. Das ist richtig, weil seit 30 (oder noch mehr Jahren) richtig ist, was gegen eine staatliche Verbotsmaschinerie beim Umweltschutz spricht: Der Nutzen für die Umwelt steht in keinem Verhältnis zum Schaden für Unternehmen und ihre Angestellten.

Es trifft wohl zu, dass die hochent­wickelte Schweiz mehr Ressourcen verbraucht, als ihr hochgerechnet auf einen Weltverbrauch zustehen. Doch das ist kein Problem, weil mit aufholenden Schwellenländern die Ressourcen knapper und teurer ­werden. Dann lohnen sich drei Dinge: der Abbau von neuen ­Vorkommen, Recycling von Abfällen und die Innovation in Alternativen. Dazu braucht es keine Gesetze, ­sondern Freiheit. Von der Regulierung profitieren nur die Bürokratie und ihr Speckgürtel an Dienstleistern und Beratern.

Von den Untergangsszenarien des 18. Jahrhunderts bis zu den angeblichen Grenzen des Wachstums der Neuzeit ist nie je etwas eingetroffen. Im Gegenteil: Innovation und Forschung haben dazu geführt, dass mehr Menschen denn je diesen Planeten bewohnen, zu noch nie dagewesenen Bedingungen. Die Grünen wollen uns auf den Lebensstandard von Togo zurückzwingen. Der Ständerat hat wider alle Erfahrung diesen Weg eingeschlagen. (veröffentlicht in der Basler Zeitung vom 19.09.14, Foto: Martin Abegglen / flickr.com, CC-Lizenz, unverändert)

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2 thoughts on “Mehr Freiheit, mehr Recycling

  1. 694 Kg Abfall pro Einwohner….dazu kommt Industrie Müll…
    Ja das ist ne ganze Menge Abfall, aber was erwartet Ihr…?

    Wenn Unternehmen ihre Abfallmengen untersuchen und die Abfallbewirtschaftung optimieren, sparen sie Geld und das ganz einfach. Macht nicht immer Vorschriften sondern zeigt Lösungen auf.
    Umweltschutz ist der falsche anreiz, Wirtschaftilchkeit ist wichtig und untersucht man mal die Abfälle und deren Inhallte so kann richtig Geld gespart oder gar verdient werden und dann ist Umweltschutz nur noch eine sehr positive “Nebenwirkung”. So gehört sich das Verkauft.

    Wenn aber die Gemeinden sich weigern im öffentlichen Raum Abfälle zu teennen, warum sollen den Firmen sich verpflichtet fühlen? Zudem ist das immer so Negativ… Umweltschutz und schon sehe ich wieder Plakat mit einem afrikanischen Kind welches im Müll wühl… was soll das, das ist verdammt weit weg und wie soll nun jemand verstehen, dass das Problem vor unsere Haustür entsteht? Die Kampagnen sind eben auch falsch.

    Die Gesellschaft machte einen grossen Wandel durch. Steigende Mobilität bedeutet mehr Leben im öffentlichen Raum.
    Also auch mehr Fertigprodukte und schnelle Verpflegung.

    Die SBB wirbt mit 1Mio Reisenden täglich, baut Netze und Züge aus und alle klatschen in die Hände… denkt mal nach bitte! (die SBB hat übrigens ein Abfalltrennsystem für die grossen Bahnhöfe in Auftrag gegeben und es rechnet sich!)
    Stellt euch vor jemand würde sagen 1Mio Autos fahren täglich durch den Gotthard… was würde da geschrieen. Treibstoffpreise würden explodieren und Tempo 30km/h im Gotthard wäre sicher!

    Mobilität ist energetisch schlecht, egal welches Transportmittel man nimmt un dverursacht durch die Mobilität mehr Müll!

    Verdichtetes bauen lässt keine Raum für einen eigenen Garten mit einer Teilversorgung.
    Schnäppchenjäger fördern ja geradezu Billigproduktionen ohne den Wert der Sache zu bewerten (oft unbrauchbar und landet im Keller oder im Müll).
    Ich erinnere mich als Kind gebrauchte Kleider getragen zu haben. Meine Eltern und Grosseltern hatten einen Garten (das habe ich auch wieder Aufgebaut) und die Zyliss-Raffel meiner Oma macht auch heute noch eine tolle Rösti.

    Wer aber nimmt sich heute noch die Zeit und greift nicht lieber zur Fertigrösti aus der Verpackung? eine Alu-Kunststoffverpackung übrigens…

    Das waren früher hochwertige Produkte und nachhaltige Zeiten. Heute werden endlos Papiere geschrieben, Analysen gemacht und besser wir es dennoch nicht! Firmen kassieren enorme Mengen Geld um zu untersuchen warum Littering entsteht, wehe es findet einer eine Lösung dem Littering entgegen zu wirken, dann sind die Berater alle arbeitslos!

    Berater wollen immer aufklären und schulen, den 8 Mio. Schweizer zu Schulen gibt Förderbeiträge und Aufträge aus der öffentlichen Hand, auch wächst die Gesellschaft laufend und so geht die Arbeit nicht aus. Das ist lukrativer als ein Produkt zu bauen und aufzustellen, es könnte funktionieren!!!

    Wir denken die Menschen sollte man so akzeptieren wie sie sind, es gibt keine Anderen…

    Das Leben sollte sich auch nicht um den Abfall oder den Umweltschutz drehen, denn das klingt immer sehr Negativ. Das Niederenergie Haus… Wie klingt das? Ein Aktiv-Haus wäre doch toll…
    Energiesparen, da denke ich einer will mir was wegnehmen… Effizienz in der Funktion ist doch motivierend…

    Muss jetzt Konsum als schlecht dargestellt werden? Konsum ist doch toll, aber Konsum von schlechter Qualität macht mir persönlich zu schaffen.
    Ich mag doch tolle Produkte mit Design, esse gerne knallrote Tomaten und trinke auch liebend gerne ein regionales Bier an der Sonne im Bergrestaurant! Darum geht es doch im Leben. Oder wollt Ihr alle in den Keller ziehen mit einer Kerze und einer Wolldecke um CO2 zu sparen?

    Wir sehen grosse Chancen durch gute Produktplazierungen mit Design. Wir müssen Mobiliar schaffen welches nicht belehrt und fordert sondern einfach funktioniert. Am besten gleich mit mehreren Funktionen am Standort.
    Materialien verwenden, welche eine lange Lebensdauer garantieren und am Schluss wiederverwertet werden können.

    Erklärt mal jemandem, dass im Hausmüll Jährlich 300kg Gold entnommen werden, oder dass man aus 640 Senftuben ein Alu-Velo herstellen kann! Das sind Argumente, dann träumen die Menschen vom neuen Fahrrad, wenn sie die Alu Dose oder Tube entsorgen… und es funktioniert…
    Auch Swissness ist bei Konzernen nix Wert.. da gewinnt immer der Günstigste und politisch werden Länder welche gegen Menschenrechte verstossen und die Umweltverpesten noch zu Handelspartnern. Wie soll so ein regionales Unternehmen überleben können..?

    Daher haben wir uns hingesetzt und ein neues Produkt entwickelt. In der Umweltarena in Spreitenbach findet ihr unseren Wertstoffbehälter den Multilith für drinnen und draussen. Der kann den Markt- und Konsumtrends angepasst werden, Volumina der Faktionen sind frei wählbar und sogar Schweizer Abfalltüten passen rein. Mit einer Glasabdeckung wird er auch gereinigt. (Sicherheitsglas mit bis zu 30% Altglasanteil versteht sich) Katalog Produkte kommen oft aus Asien, unsere Abfalltüten passen nicht rein und den schmalen PET Einwurf gibt es auch nicht. Nach dem Kauf will man Abfall Nachhaltig entsorgen mit Abfalltüten aus Übersee???

    Schaut euch den Behälter an, wir freuen uns über Feedback und Verbesserungsvorschläge. Nur so können wir Entwickler besser werden und dem Littering auch entgegenwirken.

    Produktsuche bei Google: Wertstoffbehälter Multilith oder auf unserer Seite LED Werkstatt ch

  2. Pingback: Grüne Wirtschaft: Mitte-Links regiert « Ordnungspolitischer Blog

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