Merry Christmas Fröhliche Weihnachten
Caritas heisst „andern aus eigenen Mitteln helfen“. Sozialstaat heisst „zuerst jemandem zwangsweise etwas wegnehmen und dann mit dem Geld der andern angeblich Gutes tun“ und für sich noch etwas für diese Dienstleistung abzweigen. Da der „Service“ ja professionell sein soll, ist er alles andere als unentgeltlich. Das ist das Gegenteil von Caritas, das ist Kleptokratie kombiniert mit staatlich finanzierter Sozialindustrie. Der sogenannte Wohlfahrtsstaat zerstört auf die Dauer nicht nur die Wohlfahrt und den Staat, sondern auch die spontane und private Hilfsbereitschaft von Mensch zu Mensch in der lokalen oder optionalen Gemeinschaft, und er ist damit das Gegenteil von judeo-christlicher Nächstenliebe. Glücklicherweise lässt sich diese (weil sie ja auch den Praktizierenden mindestens immateriellen Nutzen bringt) nie ganz und auch nicht für immer ausrotten. (Foto: ChristianeBue, CC-Lizenz, unverändert)

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Der Bundesrat will uns verbieten, Dinge im Wert von mehr als 100 000 Franken bar zu bezahlen. Schweden ist bereits einige Schritte weiter: Im hohen Norden kann ­vielerorts nur noch mit Karte bezahlt werden – Bargeld ist out.

Tatsächlich ist die elektronische Bezahlung im Alltag praktisch und schnell sowie relativ risikolos.

Gleichzeitig ist sie aber nachvollziehbar, im wahrsten Sinn des Wortes: Man kann nachvollziehen, wer wann wo was zu welchem Preis gekauft hat. Das bedeutet totale Kontrolle.

Was im Kampf gegen Geldwäscherei möglicherweise die Arbeit der Verfolgungsbehörden erleichtert, liefert gleichzeitig alle ehrlichen Bürger der permanenten Überwachung aus.

Bargeld ist mehr als nur Noten und Münzen. Bargeld ist auch mehr als ein Wert mit Aufbewahrungs- und Tauschfunktion.

Bargeld ist Privatsphäre.

Die Grenze bei 100 000 Franken ist ein erster Schritt, der zweite wird kommen. Und ist das Bargeld erst einmal ganz verschwunden, hat Vater Staat Zugriff auf all unsere Konten und Daten. Wollen wir das? Ich nicht.

Veröffentlicht in der Basler Zeitung vom 28. Februar 2013
Foto: Kurt Michel / pixelio.de

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